Pharmazeutische Zeitung Online
AMK

Ausgabe 29/2001

16.07.2001
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Editorial
Ehrlich

Titel
Qualität ätherischer Öle: Chirale Säulen decken Verfälschungen auf
Ein großer Anteil der handelsüblichen ätherischen Öle ist verfälscht. Die Verschnitte sind nur mit empfindlichen Methoden der Reinheitsprüfung erkennbar. Ein Beispiel liefert die chirale Gaschromatographie.

Politik
Private Vorsorge: Koalition contra Müller

In der Regierung entwickelt sich ein Streit um die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Der Vorschlag des parteilosen Bundeswirtschaftsministers Werner Müller, die GKV durch eine private Zusatzversicherung zu entlasten, stößt bei Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) und in der Koalition auf wenig Sympathie. 

Auslandsbehandlungen: EuGH bestätigt Genehmigungsvorbehalt
Auch in Zukunft müssen sich Patienten, die nach dem Sachleistungsprinzip versichert sind, eine Krankenhausbehandlung im Ausland von ihrer Krankenkassen genehmigen lassen.

Landgericht Kiel: Keine Bedenken gegen Venenmessung
Die Zivilgerichte haben das Angebot einer kostenlosen Venenmessung in der Vergangenheit als wettbewerbswidrig eingestuft. Eine Trendwende versucht nun das Landgericht Lübeck herbeizuführen.

Politikticker

Außerdem in der Druckausgabe:
Arzthonorare: Fetter Bonus in Berlin
Kassenwechsel: Bundesrat gibt Placet
Seminarzyklus onkologische Pharmazie

Pharmazie
Neue Arzneistoffe: Almotriptan, Naratriptan, Rizatriptan und Zolmitriptan
Mit den Triptanen steht seit Anfang der neunziger Jahre eine neue Generation von Arzneistoffen für die Behandlung akuter Migräneattacken zur Verfügung. Sie sind eine wirksame Alternative zu den Ergotaminen.

Neue Potenzmittel beweisen sich in Phase III-Studie
Pfizers Viagra® scheint Konkurrenz zu bekommen. Zumindest lieferten erste Phase III-Studien sowohl mit Bayers Vardenafil als auch mit Lilly Icos IC351 viel versprechende Ergebnisse. Die beiden Phosphodiesterase-Inhibitoren verbesserten die erektile Funktion bei Diabetes-Patienten signifikant.

Perindopril senkt Risiko eines zweiten Schlaganfalls
Perindopril reduziert deutlich Häufigkeit und Schweregrad von Schlaganfall-Rezidiven.

Pharmazieticker

Außerdem in der Druckausgabe:
Mittler zwischen Angst und Fortschritt l Dank an die Lesmüller-Stiftung
Weniger Resistenzen gegen Antibiotika nach Verbot in Tiernahrung
HIV-Therapie bei Schwangeren: Folgen unbekannt
Montelukast bei Heuschnupfen

Medizin
Neue Empfehlungen zur Malariaprophylaxe
Die Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin und Internationale Gesundheit (DTG) hat neue Empfehlungen zur Malariaprophylaxe herausgegeben. Daraus ergeben sich einige Änderungen bei der Beratung von Reisenden.

Stoma bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
Die Ursachen der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind weitgehend unbekannt. Noch immer beschränkt sich die Therapie auf die Behandlung der Symptome.

Medizinticker

Außerdem in der Druckausgabe:
Legionärskrankheit in Südspanien
Suchtprävention: Besoffen, bekifft, verpeilt
Neue Empfehlungen der STIKO
"Alzheimer Info" kann angefordert werden

Wirtschaft und Handel
Phoenix mit gutem Ertrag in Europa positioniert
Deutliche Ergebnissteigerungen konnte die Phoenix Pharmahandel AG & Co KG im Geschäftsjahr 2000/2001 verbuchen.

Steuertipp: Neue Gesetzesvorhaben
Die Bundesregierung hat zwei Gesetzgebungsvorhaben in das parlamentarische Verfahren eingebracht, die wichtige Änderungen im Steuerrecht vorsehen.

Wirtschaftsticker

Außerdem in der Druckausgabe:
Switch und Leo kooperieren
Madaus erwarb Dr. Hetterich

Computerpraxis
Pflanzenbilder per Mausklick
www.pflanzen-bilder.de hat sich im zurückliegenden Jahr zu einem Kernstück der "Botanik für Pharmazeuten" an der Universität Greifswald entwickelt. Mit circa 4000 Aufnahmen stellt die Site eine der größten Pflanzenbildersammlungen im Netz dar.

Außerdem in der Druckausgabe:
Tastatur kann synchron Karten lesen
PZ-Anzeigenmarkt: Renovierte Inserate
Rechenhilfe für die Pharmazeutische Praxis

Magazin
Nachsorge: Mehr als Medikamente
Welche Ängste, Hoffnungen und Belastungen Familien mit schwerst- und chronisch kranken Kindern durchleben, können Außenstehende nur ahnen. Experten formulieren deshalb schon lange die Forderung, nach den Fortschritten in der kurativen Medizin, auch die psychosoziale Betreuung betroffener Eltern und Kinder auszuweiten.

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