Pharmazeutische Zeitung Online
AMK

Ausgabe 19/2003

05.05.2003
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Editorial
Der Spagat

Titel
Ophthalmika: Galenische Tricks für die Anwendung am Auge
Die Frage eines Kunden, warum seine „Allergie-Augentropfen“ nach Anbruch nur vier Wochen zu verwenden sind, lässt sich relativ einfach beantworten. Die Erklärung dafür, warum es bei einer chronischen Augenerkrankung notwendig ist, drei- bis viermal täglich nur einen Tropfen zu applizieren, fällt dagegen sicherlich schwerer.

Politik
92 Prozent wünschen sich Bonus-Modelle

Für manchen Krankenkassen-Chef ein Traumergebnis: Die weit überwiegende Mehrheit der Kassenversicherten wünscht sich nach einer Umfrage Bonus-Modelle für gesundheitsbewusstes Verhalten.

Krankenkassen:  Beiträge steigen auf 15 Prozent
Eine Entwarnung für stabilere Beitragssätze bei den gesetzlichen Krankenkassen scheint ferner denn je.

Versandhandel: Nichts für die Kleinen
Welche Rolle könnten Apotheken beim Versandhandel mit Arzneimitteln spielen? Eine große – wollten einige Referenten einer Veranstaltung in Bad Homburg den Teilnehmern glauben machen. Doch Zweifel sind angebracht. lKommentar: Sand in den Augen

Außerdem in der Druckausgabe:
IKK-Service-Apotheke vorgestellt
Seehofer will Arbeitgeberbeitrag einfrieren
Phytofirmen fordern Schutz
BSSichG: Apotheken werden erheblich belastet
Selbstständige in der SPD lehnen Versandhandel ab
Junge Union fordert klares Konzept
Gesundheit kostet
Neue Kommission im Gesundheitswesen

Pharmazie
Atherosklerose: Endothelschädigung ist Schrittmacher
Ein erhöhter Blutdruck und erhöhte Blutzuckerwerte führen zu einer nachhaltigen Steigerung des kardiovaskulären Risikos. Grundlage dürfte eine endotheliale Dysfunktion sein.

Immunsuppressiva: Transplantatabstoßung gezielt unterbinden
Immunsuppressiva können das Ausmaß der Abstoßungsreaktion nach Organtransplantation deutlich verringern. Eine neue Studie belegt nun die therapeutische Effizienz von monoklonalen Antikörpern, die gegen den Interleukin-2-Rezeptor gerichtet sind.

Arzneistoffprofile: Imatinib, ein Tyrosinkinase-Inhibitor
Das neue Krebsmedikament Imatinib (Glivec®) steht seit November 2001 auch in Deutschland zur Verfügung. Zugelassen wurde es zunächst für die Behandlung der chronisch myeloischen Leukämie (CML).

Pharmazieticker

Außerdem:
Alfred Vogel-Preis 2003
Bald neuer PDE-4-Hemmer bei Asthma und COPD

Medizin
Muskeln aus Gold und Platin
Erstmals ist es Wissenschaftlern am Forschungszentrum Karlsruhe gelungen, Metalle so zu strukturieren, dass sie zugeführte elektrische Energie direkt in messbare Bewegung umsetzen.

Homocystein: Nahrungsergänzung mit Vitaminen noch umstritten
Menschen mit einem hohen Risiko für Gefäßkrankheiten haben auch häufig erhöhte Homocysteinwerte. Aber gibt es tatsächlich einen kausalen Zusammenhang zwischen der toxischen Aminosäure und den Erkrankungen?

Medizinticker

Außerdem:
Der „Zug fürs Impfen“ rollt
Cervixkarzinom:  Neue Methode wesentlich sensitiver als Pap-Test
Transplantationsmedizin: Wege aus dem Organnotstand
SARS: Keine Entwarnung

Wirtschaft und Handel
Steuertipp:  Beschränkung auf dem Prüfstand
Die Beschränkung des Vorsteuerabzugs bei Bewirtungsaufwendungen auf 80 Prozent verstößt gegen EU-Recht. Das entschied das Finanzgericht München in einem kürzlich bekannt gewordenen Urteil.

Kaum Interesse an Zusatzversicherungen
Auch im vergangenen Jahr erfüllten sich die Erwartungen der Versicherungswirtschaft nicht. „Riester"-Verträge brachten kaum Umsatzzuwächse.

Wirtschaftsticker

Außerdem in der Druckausgabe:
Anzag: Kurz vor der Entscheidung
DAV-Wirtschaftsforum: Einkaufsoptimierung und Rabattcontrolling
Boehringer bündelt Forschung
Preisdumping ist keine Lösung lInterview
Hartmann-Gruppe baut Geschäft aus
Berlin-Chemie eröffnete Neubau

Digitales
Online-Datenbank bietet Hilfe für den Ernstfall
Lotse und Schnittstelle in der Vielfalt der Beratungs- und Hilfsangebote zu den Themen Tod, Trauer, Schmerztherapie und Patientenschutz will die Online-Datenbank der Theodor-Springmann-Stiftung (TSS) sein.

Außerdem in der Druckausgabe:
Neue Linkliste

Magazin
Agatha Christie: Arzneimittel in todsicherer Dosis
Nicht jeder weiß, dass Agatha Christie sechs Jahre in einer Apotheke gearbeitet hat. Und dass die genaue Beschreibung einer Thallium-Vergiftung in einem ihrer Romane ein Menschleben rettete.

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