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Ausgabe 12/2000

20.03.2000
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PZ Pharmazeutische ZeitungGovi-VerlagPZ 12 INHALT

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Wenig geeignet

Titel
Pruritus: Juckreiz kitzelt Forscher
Das Netzwerk Juckreiz zu entflechten verlangt Fingerspitzengefühl. Dabei ist Juckreiz nicht nur Hautsache. Auch eine Reihe von systemischen Erkrankungen kann die Haut zum Knistern bringen; gelegentlich geht der Pruritus als erstes Symptom einer malignen Krankheit um Jahre voraus.  Das Thema Pruritus unter der PZ-Lupe.

Politik
4. ABDA-Pharmazeutische Betreuung:  Man muss es nur tun

Grundlegende Kenntnisse sowie konkrete Instrumente und Hilfsmittel zur Umsetzung Pharmazeutischer Betreuung in die tägliche Praxis konnten die mehr als 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des 4. ABDA-Symposiums Pharmazeutische Betreuung vom 17. bis 19. März 2000 in Hamburg erlangen.  (siehe auch Berichte im Ressort Pharmazie).

4. ABDA-Symposium:  Apotheker müssen die Compliance fördern
Um die Compliance und die Einstellung der Patienten zum Arzneimittel zu beeinflussen, ist es für den Apotheker hilfreich, mögliche Gründe für die Non-Compliance zu kennen, erklärte Dr. Frank Verheyen, Mitarbeiter im Zentrum für Arzneimittelinformation und Pharmazeutische Praxis (ZAPP) der ABDA.

PZ-Interview:  Was die Apotheker der Vernetzung entgegen setzen
Integrierte Versorgungsformen im Gesundheitswesen sind das Hauptthema in diesem Frühjahr. Die Gesundheitsreform 2000 macht's möglich mit den neuen §§ 140 a – h SGB V, die eine intensive Diskussion in Gang gesetzt haben. Die PZ fragte nach bei Heinz-Günter Wolf, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbands (DAV).

Außerdem in der Druckausgabe:
4. ABDA-Symposium Pharmazeutische Betreuung:

Eine strategische Aufgabe
Gespräche für die Praxis
Gespräche mit Gefühl führen
Instrumente für die Praxis
Ohne Arzt keine gute Betreuung
Software erleichtert Dokumentation
Risiko-Check mit CAVE

Stiftung Warentest: "Handbuch Medikamente" soll Transparenz schaffen
Integrierte Versorgung im Sozialgesetzbuch V
Der Preis der Freiheit * Stange-Prozess
Dichtung und Wahrheit in Saal 20 * Kommentar
Versandhandel: BKK ignorieren Risiken
Föderalistischer Dschungel in der Krebstherapie
Krankenkassen: AOK bekommt  "blauen Brief"

Pharmazie
Biguadine: Oldtimer als Newcomer
In den 70er Jahren hatten Biguanide einen Standardplatz in der Behandlung des Typ-2-Diabetes. Auf Grund der unter Phenformin und Buformin beobachteten Laktatacidosen mit hoher Letalität wurden diese beiden Substanzen Ende der 70er Jahre aus dem Handel genommen. Auf dem Markt ist weiterhin Metformin, das zur Zeit eine Renaissance erlebt. Die therapeutische Aufwertung ist durch die britische Diabetesstudie UKPDS teilweise bestätigt worden.

4. ABDA-Symposium: Arzneimittelbezogene Probleme lösen
Die Lösung von arzneimittelbezogenen Problemen (ABP) ist ein wichtiger Bestandteil der Qualitätssicherung in der Arzneimitteltherapie. Für zwei Teilbereiche der Therapiequalität, der Arzneimittelqualität und der Abgabequalität fühlt sich der Apotheker traditionell verantwortlich.

Acamprosat:  Sparsamer Weg aus der Sucht
Neue Daten weisen darauf hin, dass eine Therapie mit dem Glutamat-Antagonisten geringere Kosten verursacht als die Betreuung der Patienten ohne den Wirkstoff. Das Ergebnis präsentierte Professor Dr. Dr. Reinhard Rychlik vom Institut für empirische Gesundheitsökonomie, Burscheid.

Außerdem in der Druckausgabe:
4. ABDA-Symposium:

Klinische Pharmazie als neues Hochschulfach
Diabetikerbetreuung in der Apotheke
Bei Asthma und Migräne
Bessere Ergebnisse mit Kooperationen
Eine Aufgabe für zukünftige Apotheker

Tinnituspatienten profitieren von Analgetikum
Tee schützt vor Atherosklerose
Chinesische Arzneien: Rösten oder Kochen mit Honig und Ingwer
Minzöl bietet Kopfschmerz die Stirn
Radium-Therapie bei Morbus Bechterew
Citratpuffer in Clobetasolpropionat-Creme * DAC/NRF

Medizin
Autoimmun-Erkrankungen mit Domino-Taktik
Autoimmunbedingte Schilddrüsenerkrankungen und ihr bislang wenig diskutierter Zusammenhang zu sekundären Autoimmunerkrankungen anderer Organe, wie Diabetes mellitus Typ 1 und Vitiligo, standen im Mittelpunkt einer Tagung der Firma Merck Ende Februar in Wiesbaden.

Brustkrebs: Diskussion um Screening-Verfahren
In Deutschland sterben mehr Frauen an Brustkrebs als in vielen anderen Ländern, weil der Tumor häufig zu spät erkannt wird. Ein effizienteres Früherkennungssystem könnte hierzulande 3000 Frauen pro Jahr das Leben retten. Auf dem 24. Deutschen Krebskongress am 21. März waren sich alle Experten einig, dass auf diesem Gebiet etwas geschehen muss. Gestritten wurde darüber, wie geeignete Früherkennungsmaßnahmen in der Praxis umgesetzt werden sollen.

Wirtschaft und Handel
BAYER 1999: Pharma zog Umsatz nach oben
Umsatz und Ergebnis der Leverkusener Bayer AG entwickeln sich besser als der Börsenkurs. Die enttäuschende Entwicklung der Aktie macht Bayer auch für eine Übernahme anfällig. Mit einer deutlichen Gewinnsteigerung hat das Unternehmen das vergangene Jahr abgeschlossen.

Schering: Hervorragendes Ergebnis 1999
Dank der erfreulichen Zuwachsraten in den wichtigen Märkten von Europa, in den USA und in Asien sowie einem Gesamtwachstum im Konzern um 12 Prozent auf 3674 Millionen Euro rechnet der Vorstand des Berliner Pharmakonzerns Schering mit einem ähnlich guten Ergebnis im Jahr 2000. Preis- und Kursentwicklungen trugen zu dem über den Erwartungen liegenden Wachstum bei.

Außerdem in der Druckausgabe:
Selbstmedikation: Markt wächst weiter
Merck-Gruppe: Börsengang geplant
GKV: 0,50-Cent-Schritte bei Umwandlung in Euro
Sebapharma legte kräftig zu
DAV-Wirtschaftsforum: Orientierung in der Apothekenführung

Computerpraxis
Herzinfarkt: Risikocheck im Internet
Kennen Sie Ihr Herzinfarktrisiko? Nein? Im Internet unter http://www.chd-taskforce.com können Sie es sich jetzt auf zwei Kommastellen genau ausrechnen lassen. Professor Dr. Gerd Assmann, Universität Münster, führte diese Website zur Berechnung des Herzinfarktrisikos auf einer Pressekonferenz der Firma Bayer Vital in Berlin vor. Top

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