Prävention: Die Trumpfkarte der Apotheken |
| Paulina Kamm |
| 06.11.2026 12:00 Uhr |
Gendersensible Prävention bedeutet indivudualisierte Prävention. / © PZ / Paulina Kamm
Prävention ist in aller Munde. Weg von einem krankheitszentrierten Gesundheitswesen, überlegt man heute, wie man den Erhalt der Gesundheit verlängern kann. Die Forscherin Gertraud Turu Stadler von der Charité sieht hier eine Chance für die Apotheken vor Ort: »Bei den ganzen Gesundheitsförderungen und Präventionen, da haben die Apotheken aus meiner Sicht auch noch mal eine totale Trumpfkarte, die wir ausspielen müssen«, so Stadler.
Entgegen manchen Vorannahmen betrifft die gendersensible Forschung nicht nur Frauen. Statistisch zeigen insbesondere Männer weniger Motivation zum Erhalt ihrer eigenen Gesundheit. Während Frauen oft psychopathologisiert werden, kümmern sich Männer ungenügend um ihre Psyche. »Da müssen wir sozusagen beiden besser gerecht werden, also Frauen wie auch Männern, dass bei Männern die psychischen und psychosomatischen Ursachen gut abgeklärt werden und bei Frauen eben auch die körperlichen Ursachen.« Wie die Forschung hierfür die Grundlagen stellen könnte, erfahren Sie bei PZ Nachgefragt.