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PZ Nachgefragt

Prävention: Die Trumpfkarte der Apotheken

Gertraud Turu Stadler ist Präventionsforscherin an der Berliner Charité. Damit Vorsorge optimal funktionieren kann, muss sie gendersensibel und individualisiert auf die Patientin oder den Patienten zugeschnitten sein. Wie können Apotheken zur Effizienz und Effektivität von Präventionsmaßnahmen beitragen?
AutorKontaktPaulina Kamm
Datum 06.11.2026  12:00 Uhr

Prävention ist in aller Munde. Weg von einem krankheitszentrierten Gesundheitswesen, überlegt man heute, wie man den Erhalt der Gesundheit verlängern kann. Die Forscherin Gertraud Turu Stadler von der Charité sieht hier eine Chance für die Apotheken vor Ort: »Bei den ganzen Gesundheitsförderungen und Präventionen, da haben die Apotheken aus meiner Sicht auch noch mal eine totale Trumpfkarte, die wir ausspielen müssen«, so Stadler.

Entgegen manchen Vorannahmen betrifft die gendersensible Forschung nicht nur Frauen. Statistisch zeigen insbesondere Männer weniger Motivation zum Erhalt ihrer eigenen Gesundheit. Während Frauen oft psychopathologisiert werden, kümmern sich Männer ungenügend um ihre Psyche. »Da müssen wir sozusagen beiden besser gerecht werden, also Frauen wie auch Männern, dass bei Männern die psychischen und psychosomatischen Ursachen gut abgeklärt werden und bei Frauen eben auch die körperlichen Ursachen.« Wie die Forschung hierfür die Grundlagen stellen könnte, erfahren Sie bei PZ Nachgefragt.

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