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PhiP im HV
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Medikamente auf Reisen

Sommerzeit ist Urlaubszeit. Was es bei der pharmazeutischen Beratung von Urlaubern in spe zu beachten gilt, verrät der 17. Teil der Campusserie »PhiP im HV«. 
AutorKontaktLaura Rudolph
Datum 01.08.2022  09:00 Uhr

Malariaprophylaxe

Bei Reisen in Malaria-Risikogebiete kann das Apothekenteam neben der Chemoprophylaxe, die ein Arzt verordnen kann, auf die Expositionsprophylaxe hinweisen. Dazu gehört, möglichste lange, helle, stichfeste oder mit Insektiziden wie Permethrin imprägnierte Kleidung zu tragen. Auf unbedeckte Haut sollten Repellenzien aufgetragen werden. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt N,N-Diethyl-m-toluamid (DEET) in einer Konzentration von 30 bis 50 Prozent. Zur Nacht sollten Reisende ein etwa mit Permethrin oder Cyfluthrin imprägniertes Mosquitonetz über dem Bett aufhängen. Kommt es bei Reisenden in Risikoregionen trotz Vorsorgemaßnahmen zu Kopf- und Gliederschmerzen, Abgeschlagenheit sowie zu unregelmäßigem Fieber oder Durchfall, sollten sie schnellstens einen Arzt aufsuchen.

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