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75 Jahre BFB
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»Gefragt wie nie, bedrängt wie nie«

Der Bundesverband der freien Berufe (BFB) hat in Berlin sein 75-jähriges Bestehen gefeiert. BFB-Präsident Friedemann Schmidt hat sein Amt an KBV-Vize Stephan Hofmeister abgegeben. Spitzenvertreter der Politik nahmen an dem Festakt im Schatten des Brandenburger Tors teil.
AutorKontaktAlexander Müller
AutorKontaktJennifer Evans
Datum 16.05.2024  17:00 Uhr

KBV-Vize wird neuer BFB-Präsident

Die BFB-Mitgliedsorganisationen haben nun Stephan Hofmeister, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), als neuen Präsidenten gewählt. Er wird nun für die kommenden drei Jahre die Geschicke des Verbands lenken.

Zwischen 1999 und 2013 war Hofmeister in eigener hausärztlicher Praxis in Hamburg niedergelassen und zwischen 2014 und 2017 stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg, bevor er in den Vorstand der KBV kam. Er will sich nach eigenen Angaben »kraftvoll und mit Leidenschaft bei der Politik und in der Öffentlichkeit für die Interessen der Freien Berufe stark machen«. Nur so könne man die »wertvollen und unverzichtbaren Potenziale« entfalten.

Schwesig wünscht »viel Kraft und gute Nerven«

In ihrer Rede bedankte sich Manuela Schwesig (SPD), amtierende Bundesratspräsidentin sowie Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, zunächst bei den Vertreterinnen und Vertretern der freien Berufe. »Ihre Arbeit ist wichtig und sorgt für ein gutes Leben in unserem Land«, betonte sie. Für den demokratischen Staat ergebe sich daraus die Verantwortung, dieses wertvolle Privileg der Freiberuflichkeit und Selbstständigkeit zu erhalten. Immerhin komme der Gedanke dahinter dem Selbstverwirklichungsgedanken im Grundgesetz sehr nahe, welches passenderweise ebenfalls in diesem Jahr seinen 75. Geburtstag feiert.

Speziell bedankte sie sich bei Schmidt für seinen Einsatz und wünschte dessen Nachfolger »viel Kraft und gute Nerven«. Ihr sei bewusst, dass man als Freiberufler »ganz vorne steht« und ständig dafür sorgen müsse, dass »alles funktioniert«.

Schwesig sind aber auch durchaus die Sorgen und Probleme der Branche bekannt. Sie zählte einige Punkte auf: Fachkräftemangel, Bürokratie, fehlende Planungssicherheit und Verlässlichkeit. Sie versprach, künftig Quereinsteigern den Weg zu erleichtern, vermehrt Fachkräfte aus dem Ausland zu holen sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern.

Aus ihrer Sicht haben die freien Berufe seinerzeit auch einen wichtigen Beitrag zur Wiedervereinigung geleistet, indem die alten und die neuen Bundesländer eng zusammengearbeitet hätten, um eine gemeinsame Basis zu schaffen.  

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