Daran anschließend wurde der Antrag der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg zur Krisenresilienz in Krankenhausapotheken diskutiert. Für einen möglichen Krisenfall müssten die Bevorratungs- und Herstellungskapazitäten laut Antrag signifikant ausgebaut werden. Zudem seien die Verordnungs-, Kommunikations- und Dokumentationsprozesse so anzupassen, dass die Versorgung trotz möglicher Ausfälle bei Personal, Informationstechnologie, Energieversorgung, Reinraumtechnik oder Logistikdienstleistern krisenresilient und stabil bleibe.
Andreas von Ameln-Mayer von Apothekerkammer Baden-Württemberg bat eindringlich um die Unterstützung der Krankenhausapotheken, die ihren Versorgungsauftrag im Krisenfall massiv erweitern müssten. Dennoch müssten Krankenhausapotheken und öffentliche Apotheken gemeinschaftlich handeln: »Wir sind alle zusammen Apotheker«, sagte er.
Das Thema gehöre in die Arbeitsgruppe Krisenvorsorge, es schade jedoch nicht, diesem Antrag zuzustimmen und dem Thema die Bedeutung beizumessen, die sie auch verdiene. In einer knappen Abstimmung wurde der Antrag in den Ausschuss verwiesen.