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Amyloidosen
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Innovative Therapie verzögert Progression

Amyloidosen sind seltene, oft spät erkannte Erkrankungen, bei denen sich fehlgefaltete Proteine in Organen und Geweben ablagern und zu irreversiblen Organschäden führen. Für die Behandlung stehen neue innovative Optionen zur Verfügung, darunter Transthyretin-Stabilisatoren, RNA-basierte Therapeutika sowie zielgerichtete hämatologische Strategien.
AutorKontaktBurkhard Kleuser
Datum 19.07.2026  08:00 Uhr

Diagnose wird oft spät gestellt

Amyloidosen werden häufig erst verzögert diagnostiziert, mitunter erst mehrere Jahre nach Auftreten der ersten Symptome (22). Zum einen sind Amyloidosen seltene Erkrankungen und werden daher im klinischen Alltag häufig nicht unmittelbar in Betracht gezogen. Zum anderen fehlen insbesondere in frühen Krankheitsstadien oft charakteristische Leitsymptome.

Der klinische Verdacht ergibt sich häufig erst aus der Kombination von Organmanifestationen, beispielsweise einer unklaren Herzinsuffizienz, Proteinurie, Polyneuropathie oder Hepatomegalie (23). Die Diagnose ist aufwendig.

Jedoch ist das frühzeitige Erkennen der Erkrankung entscheidend, da eine möglichst frühe Therapieeinleitung wesentlich zum Behandlungserfolg und zur Verhinderung irreversibler Organschäden beiträgt. Die Therapie richtet sich nach dem jeweiligen Amyloidtyp sowie dem Ausmaß der Organbeteiligung. Grundsätzlich besteht das Ziel darin, die Bildung neuer Amyloidfibrillen zu verhindern, die Progression der Organbeteiligung aufzuhalten und bestehende Symptome zu lindern.

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