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Amyloidosen
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Innovative Therapie verzögert Progression

Amyloidosen sind seltene, oft spät erkannte Erkrankungen, bei denen sich fehlgefaltete Proteine in Organen und Geweben ablagern und zu irreversiblen Organschäden führen. Für die Behandlung stehen neue innovative Optionen zur Verfügung, darunter Transthyretin-Stabilisatoren, RNA-basierte Therapeutika sowie zielgerichtete hämatologische Strategien.
AutorKontaktBurkhard Kleuser
Datum 19.07.2026  08:00 Uhr

Fazit

Die Therapie der Amyloidosen hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Ziel ist immer, die Bildung und Ablagerung fehlgefalteter Proteine zu verhindern oder zumindest deutlich zu verlangsamen.

Dabei werden je nach Subtyp der Amyloidose verschiedene Therapieansätze verfolgt. Bei der AA-Amyloidose steht die Behandlung der chronischen Entzündung mit Senkung des SAA-Spiegels im Vordergrund. Die Eliminierung des pathologischen Plasmazellklons wird bei der AL-Amyloidose angestrebt. Besonders bei der ATTR-Amyloidose wurden in den letzten Jahren zahlreiche neue innovative Arzneistoffe entwickelt, die das Transthyretin stabilisieren oder seine Synthese hemmen und damit den Krankheitsverlauf deutlich bremsen.

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