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PhiP im HV
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Selbstmedikation bei Vaginalmykosen

Vaginalmykosen sind häufig und sollten kein Tabuthema sein. Trotzdem ist es Frauen oft unangenehm, die Beschwerden in der Apotheke anzusprechen. Eine sichere sensible Beratung ist also besonders wichtig. Im zehnten Teil der Campusserie »PhiP im HV« geht es um Grundlagen und Beratungsaspekte zu Vaginalmykosen.
AutorKontaktCarolin Lang
Datum 30.08.2021  07:00 Uhr

Unterstützung der Vaginalflora

Die Vaginalflora besteht zu einem großen Teil aus Laktobazillen (Milchsäurebakterien). Diese wandeln Zucker in Milchsäure um und sorgen so für einen pH-Wert zwischen 3,8 und 4,4. Das saure Milieu hindert pathogene Keime daran, sich zu vermehren. Präparate mit Milchsäure zur intravaginalen Anwendung sollen für die Erhaltung und Wiederherstellung des sauren Milieus sorgen. Ferner dienen Probiotika mit Laktobazillen zur vaginalen oder auch zur oralen Anwendung zum Aufbau der Scheidenflora. »Ob das Pilzinfektionen vorbeugen kann, ist jedoch nicht gut untersucht«, so die Einschätzung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG).

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