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PhiP im HV
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Selbstmedikation bei Blasenentzündung

Wenn es beim Wasserlassen brennt und schmerzt, ist die Apotheke häufig die erste Anlaufstelle. Der 14. Teil der Campusserie »PhiP im HV« erklärt, wie eine Harnwegsinfektion nicht zum Dauerbrenner wird. 
AutorKontaktLaura Rudolph
Datum 17.03.2022  07:00 Uhr

Weitere Therapieoptionen

Zur unterstützenden Behandlung und Prophylaxe eignet sich außerdem D-Mannose. Kaum resorbiert gelangt das Monosaccharid fast vollständig in die Blase. Dort fängt es E.-coli-Bakterien, die häufigsten HWI-Erreger, ab, bevor sie sich mit ihren Fimbrien an die natürlich im Urothel vorkommende Mannose anheften. Die Bakterien werden dann über den Urin ausgeschieden. »Bei häufig rezidivierender Zystitis der Frau kann Mannose empfohlen werden«, heißt es dazu in der aktuellen S3-Leitlinie.

Zudem kann ein leicht saurer Harn, etwa durch die Einnahme der harnansäuernden Aminosäure Methionin, das Bakterienwachstum in der Blase hemmen. Die Leitlinienautoren verweisen hier allerdings auf eine widersprüchliche Studienlage, sodass sie keine generelle Empfehlung aussprechen.

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