Doch weltweit wandeln sich die Ernährungsgewohnheiten weg von diesen Empfehlungen, geben die Review-Autorinnen zu bedenken. Gemüse, Obst und Vollkornprodukte werden deutlich weniger gegessen als empfohlen. Stattdessen konsumieren viele Menschen viel rotes und hochverarbeitetes Fleisch und Produkte mit hohem Fett-, Zucker- und Salzgehalt – besonders in ärmeren Ländern.
Um gesunde Essgewohnheiten zu fördern, müsse man das Lebensmittelangebot, die Ernährungskompetenz oder auch den sozioökonomischen Status beachten. Nur so könne Präventionsarbeit auch Menschen mit Zeitmangel oder tief verwurzelten Essgewohnheiten erreichen.