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Ernährung in den Wechseljahren
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Wie Frauen am besten schlank bleiben können

Viele Frauen nehmen in den Wechseljahren zu. Um schlank zu bleiben, sollten sie laut einer aktuellen Studie auf pflanzliche, nachhaltige Lebensmittel mit niedrigem Insulin-Index setzen und rotes, verarbeitetes Fleisch, Kartoffeln sowie Kochsalz meiden.
AutorKontaktAnnette Rößler
Datum 21.05.2026  16:20 Uhr
Wie Frauen am besten schlank bleiben können

In der Perimenopause findet eine hormonelle und metabolische Umstellung statt, die eine Vermehrung des Fettgewebes, eine Veränderung der Fettverteilung und letztlich die Entstehung von Adipositas begünstigt. Viele Frauen merken das an ihrem Gewicht: Ohne dass sie »irgendetwas anders machen als vorher« wandert der Zeiger der Waage mit den Jahren kontinuierlich nach oben. Da die Ernährung mit Abstand den größten Einfluss auf das Adipositasrisiko hat, untersuchten nun Forschende um Dr. Tong Xia von der Harvard Medical School in Boston, Massachusetts, wie sich verschiedene Ernährungsweisen auf das Körpergewicht von Frauen in den Wechseljahren auswirken.

Es handelt sich um eine prospektive Kohortenstudie mit 38.283 Teilnehmerinnen der Nurses’ Health Study II. Korreliert wurde die Ernährung der Frauen in einem Zeitraum von zwölf Jahren rund um die letzte Monatsblutung (sechs Jahre davor, sechs Jahre danach) mit der Entwicklung des Körpergewichts. Die Ernährung wurde mit Fragebögen alle vier Jahre erfasst, das Gewicht per Selbstauskunft alle zwei Jahre.

Die Forschenden schauten, inwieweit die Ernährung der Frauen mit bestimmten definierten Diäten übereinstimmte. Berücksichtigt wurden elf Diäten: der Plant-based Dietary Index (PDI) und der healthy PDI (hPDI) sowie der unhealthy PDI (uPDI), die Mittelmeerdiät (MedDiet), die Dietary Approaches to Stop Hypertension (DASH), der Planetary Health Diet Index (PHDI), die Low-Carb-Diät (LCD) und die healthy LCD (HLCD) sowie die unhealthy LCD (ULCD), das Empirical Dietary Inflammation Pattern (EDIP), der Empirical Dietary Index for Hyperinsulinemia (EDIH) und die Aufnahme von hochverarbeiteten Lebensmitteln (Ultraprocessed Food, UPF).

Grob zusammengefasst betonen PDI, hPDI, DASH, MedDiet und PHDI Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Nüsse und Hülsenfrüchte, während rotes und verarbeitetes Fleisch nur wenig verzehrt werden soll. Die einzelnen Ernährungsweisen setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte; so kommt es etwa bei den PDI-Diäten vor allem auf pflanzliche Produkte an, während bei DASH – ein Konzept, das vor allem der Blutdruckkontrolle dienen soll – auf eine geringe Kochsalzzufuhr geachtet wird.

EDIH und EDIP sind empirisch entwickelte Diät-Scores, die vor allem den Insulin-Index beziehungsweise das proinflammatorische Potenzial der Ernährung berücksichtigen. Der Insulin-Index ähnelt dem besser bekannten Glykämischen Index (GI), ist aber anders als letztgenannter kein Maß für den Blutzuckeranstieg, sondern für die Insulinausschüttung, die der Verzehr bestimmter Nahrungsmittel nach sich zieht.

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