Nach einem akuten Koronarsyndrom ist neben der Akuttherapie eine konsequente Sekundärprävention entscheidend. Dazu gehören eine leitliniengerechte medikamentöse Behandlung, die gezielte Behandlung von Risikofaktoren sowie Maßnahmen zur Förderung eines gesunden Lebensstils. Eine enge interprofessionelle Zusammenarbeit unterstützt die langfristige Umsetzung dieser Maßnahmen und kann die Prognose der Betroffenen verbessern. Zudem trägt ein strukturiertes Medikationsmanagement dazu bei, die Arzneimitteltherapie zu optimieren, Medikationsfehler zu vermeiden und die Adhärenz der Patienten zu stärken.
Literatur bei der Verfasserin
Professor Dr. Carina Hohmann studierte Pharmazie an der Philipps-Universität Marburg und erhielt 2003 ihre Approbation als Apothekerin. Seitdem arbeitet sie am Klinikum Fulda mit Schwerpunkt Stationsapothekerin (Neurologie) und hat seit 2024 die stellvertretende Leitung der Apotheke inne. Seit 2004 ist sie in die Lehre der Klinischen Pharmazie an der Philipps-Universität Marburg einbezogen. Hohmann schloss 2007 ihre Promotion im Fach Klinische Pharmazie ab und erhielt 2014 die Venia legendi für dieses Fach. 2022 wurde sie zur außerplanmäßigen Professorin ernannt. Hohmann ist Fachapothekerin für Klinische Pharmazie mit Zusatzbezeichnungen »Geriatrische Pharmazie« und »Infektiologie« sowie ABS-Expertin (DGI).