Zur Prophylaxe werden unterschiedliche Wirkstoffgruppen eingesetzt. Die Empfehlungen orientieren sich an denen für andere Migräneformen. Dazu gehören:
Für Anti-CGRP-Antikörper liegen bislang lediglich kleinere Studien vor, die jedoch positive Effekte auf die Schwindelsymptomatik vermuten lassen. Auch Gepante werden als mögliche zukünftige Therapieoption diskutiert.
Eine wichtige Rolle spielt das Erkennen individueller Triggerfaktoren. Viele Patienten profitieren davon, Schlafmangel, starke Sinnesreize oder andere persönliche Auslöser konsequent zu vermeiden.
Empfohlen werden außerdem regelmäßige körperliche Aktivität, insbesondere Ausdauersport, ein stabiler Schlaf-Wach-Rhythmus sowie ausreichende Ruhephasen. Außerdem gibt es Hinweise, dass Übungen aus der Vestibulären Rehabilitation hilfreich sein können, zum Beispiel Balanceübungen im Stehen und Gehen mit und ohne Bewegung des Kopfes oder des Blickes.