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Ovarialkarzinom

Mäßige Prognose trotz neuer Therapien

Das Ovarialkarzinom ist zwar relativ selten, aber oft sehr schwerwiegend. Im Frühjahr erschien eine aktualisierte Leitlinie. Was hat sich bewährt, was ist neu?
Katharina Holl
15.11.2020  08:00 Uhr

Das Ovarialkarzinom (Eierstockkrebs) ist mit 3,1 Prozent aller malignen Tumoren bei Frauen sowie 5,2 Prozent aller krebsbedingten Todesfälle nach dem Mammakarzinom die zweithäufigste gynäkologische Krebserkrankung in Deutschland. Im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie erschien im März 2020 die aktualisierte S3-Leitlinie »Diagnostik, Therapie und Nachsorge maligner Ovarialtumoren« (1). Unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) waren 29 Fachgesellschaften und Organisationen daran beteiligt. Die Leitlinie ist Teil eines Living-Guideline-Konzepts (Kasten) und wird aufgrund zahlreicher neuer Studiendaten bereits seit 2016 jährlich aktualisiert.

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