| 15.09.2026 17:30 Uhr |
Lucas berichtete von Fortschritten bei den Fortbildungscurricula; bis 2027 sollen die neuen Angebote in der Fläche spürbar werden. Eine Herausforderung sei, den Impfstatus verlässlich zu erfassen. Eine bundesweite Impfwoche im November sowie eine ABDA-Impfkampagne sollten die neuen Angebote bekannt machen.
Auch wenn die Ausweitung der Impfkompetenzen auf Apotheken grundsätzlich sinnvoll sei, dürften neue Aufgaben die Apothekerschaft nicht überfordern. Man müsse den Gesundheitsberufen nur Aufgaben übertragen, für die die nötige Qualifikation und Routine vorhanden seien, so Pilsinger. Lucas pflichtete bei. Es brauche erst einmal Routine in den neuen Prozessen, dafür seien die Kolleginnen und Kollegen sehr motiviert. »Wir tun gut daran zu zeigen, was unsere Aufgabe ist.« In der Debatte um das aufzubauende Primärversorgungssystem ergäben sich aber neue Chancen.
Lucas und Pilsinger zeigten sich optimistisch, dass die stärkere Einbindung der Apotheken zu höheren Impfquoten beitragen werde. Wettbewerb und zusätzliche niedrigschwellige Angebote könnten das Interesse der Bevölkerung an Impfungen steigern und die Versorgung insgesamt effizienter machen.