| Alexandra Amanatidou |
| 15.09.2026 13:30 Uhr |
Interview mit der Apothekerin und Influencerin Simone Gansewig auf der PKA-Base der diesjährigen Expopharm in München. / © PZ/Alexandra Amanatidou
»Wir brauchen multiprofessionelle Teams in Apotheken«, sagte Gansewig. Es brauche eine Organisation im Backoffice, damit die anderen Aufgaben in einer Apotheke in aller Ruhe ausgeführt werden können. Nicht jeder müsse alles können, aber das, was er oder sie könne, solle die Person dann auch gut können.
»Die Gruppe ist nicht direkt sichtbar, aber wichtig«, so Gansewig mit Blick auf die PKA. Sie hätten ein klares Kompetenzprofil und würden Struktur im Apothekenalltag schaffen. In den Apotheken gebe es klare Unterschiede zwischen den Berufsgruppen, und jede Gruppe hätte ihre Daseinsberechtigung. Bei den PKA stünden die Organisation und das Marketing im Vordergrund.
Laut Daten der ABDA gab es im Jahr 2024 etwa 32.000 PKA in Deutschland. Auf die Frage, wie mehr Menschen für den PKA-Beruf begeistert werden könnten, antwortete Gansewig: »Die Welt da draußen muss wissen, dass es diese Berufsgruppe gibt.« Ein Ansatz wäre beispielsweise ein stärkerer Social-Media-Auftritt. Auch die beruflichen Perspektiven spielten eine große Rolle. Dies würde dabei helfen, mehr Menschen für den PKA-Beruf zu begeistern. Wertschätzung äußere sich in Form von Anerkennung, aber auch in Form eines angemessenen Gehalts.