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Covid-19-Medikamente
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Export von Paxlovid ist nicht erlaubt

Ein Export der vom Bundesgesundheitsministerium zentral beschafften Covid-19-Arzneimittel, zu denen auch Paxlovid gehört, ist rechtlich nicht zulässig. Daran erinnert das Ministerium. Vermutlich hat es Anfragen bezüglich eines Exportes nach China gegeben.
AutorKontaktAnne Orth
Datum 09.01.2023  16:45 Uhr
In Deutschland wird Paxlovid häufiger verordnet

In Deutschland wird Paxlovid häufiger verordnet

In Deutschland wurden von Januar bis September 2022 insgesamt rund 92.000 Packungen Lagevrio und Paxlovid in öffentlichen Apotheken abgegeben, informierte das Deutsche Arzneiprüfungsinstitut (DAPI). Dabei entfiel der Löwenanteil mit etwa 70.300 Packungen auf Paxlovid. Von Lagevrio gaben Apothekenteams rund 21.700 Packungen an Patienten ab.

Das antivirale Medikament Paxlovid wurde nach anfangs geringen Verordnungszahlen ab dem Sommer verstärkt verschrieben. Ein Grund dafür ist, dass Arztpraxen und vollstationäre Pflegeeinrichtungen das Präparat seit Mitte August 2022 direkt abgeben dürfen. Die Medizinerinnen und Mediziner müssen die Packungen allerdings über die Apotheken beziehen, die für die Beschaffung und die Abgabe weiterhin eine Vergütung erhalten. Bis zu fünf Packungen dürfen Ärzte bevorraten, Pflegeinrichtungen dürfen bis zu zehn Packungen lagern. Für Apotheken war die Bevorratung anfangs ebenso nur begrenzt möglich, diese Begrenzung wurde dann aber aufgehobenÜber die Kritik am eingeschränkten Paxlovid-Dispensierrecht für Ärzte hat die PZ ausführlich berichtet.

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