| Christina Hohmann-Jeddi |
| 18.09.2026 18:00 Uhr |
Apotheken, die bislang noch keine pDL anbieten, könnten laut Schittenhelm am einfachsten mit der Inhalativa-Schulung starten. Diese Leistung werde ohnehin in Apotheken seit Jahren erbracht. »Jetzt müssen wir nur noch zusätzlich den Zettel zur Abrechnung hinlegen.«
In seinen Apotheken nehme er sich mit den Mitarbeitenden wöchentlich ein Thema vor – wie die Blutdruckmessungs-pDL verstärkt anzubieten, Vitamin-D-Messungen durchzuführen oder die Impfkampagne vorzubereiten. Mit dieser Konzentration auf ein Thema vermeide man, dass man von dem ganzen Baukasten an neuen Aufgaben überfordert werde.
Der Pharmazeut nannte noch ein weiteres Argument für das Anbieten der neuen Dienstleistungen: die Dankbarkeit der Patienten. Diese bringe eine ganz andere Wertigkeit in die Tätigkeit. Er mache sich keine Sorgen um die Apothekerschaft. Sie müsse jetzt aber ein bisschen Energie in die pharmazeutischen Dienstleistungen stecken, um später viel Energie herauszubekommen.