| Sven Siebenand |
| 18.09.2026 12:10 Uhr |
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Die Anträge beim Deutschen Apothekertag zeichneten das Bild eines Berufsstands, der neue Aufgaben übernehmen will. ABDA-Präsident Thomas Preis sprach zum Abschluss von einem »Apothekertag des Aufbruchs«. Die jüngste Reform habe nicht nur beim Honorar Veränderungen gebracht, sondern eröffne mit mehr Impfungen, Testungen sowie zusätzlichen Kompetenzen in Beratung und Arzneimittelabgabe neue Perspektiven. Apotheken sollen sich nach seinen Worten stärker zu Zentren der Gesundheitsversorgung entwickeln.
Genau dieser Aufbruch spiegelt sich in den Anträgen wider. Neben Primärversorgung, pharmazeutischen Dienstleistungen, Digitalisierung, Versandhandel, Bürokratieabbau und Krisenresilienz zieht sich eine Frage durch viele Forderungen: Wie muss der Berufsstand aufgestellt sein, wenn Apotheken künftig mehr Verantwortung tragen?
Ein wichtiger Teil der Antwort darauf ist eine zeitgemäße Ausbildung. Gleich mehrere Anträge thematisierten die überfällige Novellierung der Approbationsordnung. Der Aufbruch beim Thema Ausbildung betrifft aber nicht nur angehende Apothekerinnen und Apotheker. Auch die PTA nimmt der Berufsstand in den Blick. Mehr Kompetenzen und Verantwortung für Apotheken brauchen eine Ausbildung und Qualifizierung, die auf diese neue Rolle vorbereiten.