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Wechseljahre
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Unterstützung aus dem Darm

Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Gelenkbeschwerden - die Wechseljahre können sehr belastend sein. Noch immer fehlt es an Information zu dieser Lebensphase. Welche Rolle die Apotheken spielen können und was das Darmmikrobiom mit der Menopause zu tun hat, war Thema bei der Expopharm.
AutorKontaktChristina Hohmann-Jeddi
Datum 17.09.2026  15:30 Uhr

Die Menopause trifft die Hälfte der Weltbevölkerung. »In Deutschland sind aktuell etwa 9 Millionen Frauen in den Wechseljahren«, sagte Dr. Eva Hoffmann-Gombotz. Trotzdem gebe es kaum Aufklärung zu dieser Lebensphase und die Menopause sei oft noch ein Tabuthema, kritisierte die österreichische Mikrobiologin und Yogalehrerein bei einer Veranstaltung des Unternehmens Omnibiotic – Institut Allergosan Deutschland. »Manche Frauen glauben in dieser Phase, dass sie verrückt werden, dass sie nicht mehr ihren eigenen Körper beherrschen.«

Es lohne sich, die Frauen durch diese belastende Lebensphase zu begleiten. Die hormonellen Umstellungen können mit einer ganzen Reihe von Symptomen einhergehen: Häufig treten etwa körperliche Symptome wie Hitzewallungen, Nachtschweiß, Schlafstörungen, Gewichtszunahme, vaginale Trockenheit, Gelenkbeschwerden, aber auch kognitive Beeinträchtigungen, Gereiztheit oder innere Unruhe auf.

Auch das Darmmikrobiom verändere sich, so Hoffmann-Gombotz. Das Institut Allergosan habe explizit für Frauen in den Wechseljahren, die ihr Wohlbefinden verbessern wollen, ein Probiotikum entwickelt, das eine Kombination von elf Bakterienstämmen enthält. Das Präparat Omnibiotic® Meno bestehe aus einem probiotischen Granulat und einer zusätzlichen Kapsel mit Vitamin B6, Isoflavonen aus Rotklee und Soja sowie Salbei und Granatapfel. Beide sollen zusammen einmal täglich eingenommen werden. Die richtige Darmflora unterstütze erst die Aufnahme der Pflanzeninhaltsstoffe, begründete die Referentin.

Studie zeigt Wirksamkeit des Menopause-Präparats

Welche Auswirkungen das Präparat auf die Wechseljahresbeschwerden hat, untersuchte das Herstellerunternehmen in einer Studie mit 139 Frauen mit menopausalen Beschwerden. Die Einnahme des Präparats zweimal täglich für acht Wochen milderte die Symptome: So ließen Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Müdigkeit, Faltenbildung und Haarausfall signifikant nach. Die Daten wurden 2024 im Fachjournal »OM & Ernährung« publiziert. 

Das Präparat sei eine Möglichkeit, Frauen vor und nach der Menopause mehr Energie zu geben, sagte Hoffmann-Gombotz. Das Apothekenpersonal könne Frauen hier gezielt mit Informationen zu Wechseljahresbeschwerden und Therapieoptionen unterstützen.

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