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Neuer Gesundheitsminister
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Sozialdemokraten wünschen Linnemann »glückliche Hand«

Carsten Linnemann (CDU)  wechselt ins Bundesgesundheitsministerium (BMG). Gesundheitspolitiker der Sozialdemokraten wünschen ihm viel Erfolg, weisen aber auch auf die anstehenden Herausforderungen hin.
AutorKontaktPZ
Datum 24.07.2026  11:15 Uhr
Sozialdemokraten wünschen Linnemann »glückliche Hand«

Der gesundheitspolitische Sprecher der SPD, Christos Pantazis, gratuliert Carsten Linnemann (CDU) zur Ernennung zum Bundesminister für Gesundheit. Für die vor ihm liegenden Aufgaben wünsche er ihm »eine glückliche Hand«.

»Carsten Linnemann übernimmt damit eines der anspruchsvollsten Ressorts der Bundesregierung«, sagt Pantazis. Besagte Aufgaben seien zum Teil »enorme Herausforderungen«: Die vorläufige Stabilisierung der Finanzen der gesetzlichen Krankenversicherung, die für die Zukunft eine abschließende Strukturreform allerdings nicht ersetze. Pantazis plane, das Reformvorhaben weiter voranzutreiben. Auch die Krankenhaus-, Notfall- und Pflegereform sowie eine nachhaltige Finanzierung stehen an.

Ambulante Versorgung, Primärversorgungssystem, Termingarantie, der Abbau bürokratischer Hürden sowie die Umsetzung einer modernen Notfallreform kommen auf die Regierungsparteien zu. »Der Handlungsdruck ist erheblich – und die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger sind zu Recht hoch«, sagt Pantazis, allerdings freue er sich auf die Zusammenarbeit. »Schließlich haben wir als Koalition bereits unter Beweis gestellt, dass wir gemeinsam Verantwortung für unser Land übernehmen und auch in schwierigen Situationen tragfähige Lösungen finden können.«

Worte an Warken

Pantazis dankte Warken für die Zusammenarbeit. »Gerade in einer Phase großer finanzieller und struktureller Herausforderungen im Gesundheitswesen hat sie Verantwortung übernommen und wichtige Weichenstellungen mit auf den Weg gebracht«, so der gesundheitspolitische Sprecher.

Auch Matthias Mieves (SPD) wünscht »eine glückliche Hand«. Mieves hofft durch Warkens Wechsel ins Kanzleramt künftig auf eine klare Prioritätensetzung für das Thema Gesundheit. »Das betrifft die Sicherung einer guten medizinischen Versorgung ebenso wie eine nachhaltige Finanzierung unseres Gesundheitssystems und die Stärkung der industriellen Gesundheitswirtschaft als Schlüsselbranche für unseren Wirtschaftsstandort«, so Mieves. Diese Themen halte er für zentral.

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