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Fünf Jahre danach
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Lehren aus der Pandemie

Vor ziemlich genau fünf Jahren begann die Coronapandemie: Ein Ausnahmezustand, der drastische Einschnitte in den gewohnten Lebensabläufen, aber auch riesige Fortschritte in der Forschung mit sich brachte. Was bleibt in Medizin und Wissenschaft davon – und was kann helfen, auf künftige Pandemien besser vorbereitet zu sein?

Das Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2, der Pandemieerreger SARS-CoV-2, tauchte erstmals im Dezember 2019 in der chinesischen Stadt Wuhan auf, wo es zu einer auffälligen Häufung von Lungenentzündungen mit zunächst unbekannter Ursache kam. Schnell breitete sich der Erreger auf der ganzen Welt aus; in Deutschland wurde ein erster Fall Ende Januar 2020 registriert (Kasten). Die von SARS-CoV-2 verursachte Erkrankung erhielt später den Namen Covid-19: Corona Virus Disease 2019.

Zu Beginn der Pandemie musste vieles schnell gehen und es ging auch schnell: die Sequenzierung des Erregers – im Januar 2020 abgeschlossen –, die Entwicklung von Diagnostiktests – unter Federführung von Forschenden der Berliner Charité nur kurze Zeit später abgeschlossen –, die Identifizierung der Übertragungswege (Tröpfchen und Aerosole) – im Frühjahr 2020 belegt – und die Entwicklung von Impfstoffen – erste EU-Zulassung im Dezember 2020 (Kasten).

Besonders bei älteren Menschen und bei Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen war die Sterblichkeit dennoch hoch. Insgesamt sind laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) weltweit bislang 7,1 Millionen Menschen an Covid-19 gestorben (Stand: 19. Februar 2025).

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