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Schwintek zu Sparplänen
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Honorarsteuerung über Apothekenabschlag?

Beim gestaffelten Fixum haben sich die Ideen der Finanzkommission Gesundheit wohl nicht durchgesetzt. Die Kommission schlägt aber auch automatisierte Kostenindizes vor. Darin sieht der Generalbevollmächtigte der Treuhand Hannover, Sebastian Schwintek, eine Schwächung der Verhandlungslösung. Noch offen sei die künftige Funktion des Abschlags.
AutorKontaktCornelia Dölger
Datum 15.04.2026  16:20 Uhr
Kassenabschlag statt gestaffelter Honorarerhöhung

Kassenabschlag statt gestaffelter Honorarerhöhung

Von der heftig kritisierten Staffelung ist man inzwischen wohl abgekommen, zumindest weist der Fahrplan, den Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) gestern vorstellte, in eine andere Richtung. Das Fixum soll demnach am Stück erhöht werden wie im Koalitionsvertrag vorgesehen, sparen bei den Apotheken will die Bundesregierung nun allerdings per erhöhtem Kassenabschlag.

Ob diese Komponente sich langfristig als Steuerungselement etablieren und in die Verhandlungslösung integriert werden solle, sei offen, so Schwintek. Eine dynamische Komponente sei ja auch für die Pharmaindustrie geplant. Gesetzt sei ja aber auch das Prinzip einer ›einnahmeorientierten Ausgabenpolitik‹. 

Historisch betrachtet wäre es für die Apotheken »selbstverständlich sehr viel besser«, wenn ihre Honorarentwicklung sich an der Veränderungsrate der Grundlohnsumme – seit 2013 ein Plus von etwa 39 Prozent – oder der Kostenentwicklung in den Apotheken – plus 66 Prozent – orientiert hätte. Dafür gebe der Regierungsentwurf zwar auch keine Garantie, aber derzeit noch eine andere Orientierung als der Kommissionsbericht.

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