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GKV/ PKV
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GKV fordert gerechteren Zugang zu Arztterminen

Über das »Gerechtigkeitsgefühl« zwischen privat- und gesetzlich Krankenversicherten wird erneut debattiert. Der GKV-Verband fordert einen zügigen und diskriminierungsfreien Zugang zu Arztterminen. Die Linke pocht auf die »Überwindung dieses ungerechten Zwei-Klassen-Systems«.
AutorKontaktPZ
Datum 22.09.2026  13:30 Uhr
Gürpinar: »Das sind neue Töne von Friedrich Merz«

Gürpinar: »Das sind neue Töne von Friedrich Merz«

Reaktionen gab es auch aus der Politik. Der gesundheitspolitische Sprecher der Linken, Ates Gürpinar, teilte mit: »Das sind neue Töne von Friedrich Merz. Glaubwürdig wäre der Kanzler jedoch nur, wenn seiner Ankündigung unmittelbar Taten folgten: Eine Überwindung dieses ungerechten Zwei-Klassen-Systems beginnt dann, wenn endlich alle in eine solidarische Versicherung einzahlen. Merz, Privatversicherter seit Geburt, kann persönlich damit beginnen.«

»Offenbar brauchte es erst einen Absturz an der Wahlurne, damit Friedrich Merz die Warteschlange vor der Arztpraxis entdeckt«, kritisierte Janosch Dahmen von Bündnis 90/ die Grünen, wie die Tagesschau berichtet. 

Auch Christos Pantazis, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, begrüßte die Äußerungen von Merz: »Die Menschen müssen darauf vertrauen können, dass es bei der Finanzierung und beim Zugang zur gesundheitlichen Versorgung gerecht zugeht.«

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