| Paulina Kamm |
| 23.09.2026 16:20 Uhr |
Für die Zukunft brachten die Expertinnen konkrete Vorschläge ein: Professorin Gertraud Turu Stadler wünsche sich, dass Prävention bereits in den Schulen beginne. Sie sprach sich für eine gesunde Umwelt und für Prävention als elementaren Teil der Medizin aus.
Dignam und Professorin Ludwig legten den Fokus auf messbare Maßnahmen und nutzbare Daten. Dignam wünsche sich zuletzt, dass der Zugang zu guter Versorgung für Frauen leichter werde. Professorin Ludwig verwies explizit auf die Notwendigkeit von Daten für Forschung und Lehre.
Sonja Wehsely betont, es brauche einen klaren Auftrag, ein klares Budget und klare Schlüsselleistungskennzahlen (KPI), an denen Erfolge aufgezeigt werden können. Sie verwies hier insbesondere auf ein breiteres Denken der Problematik. Das Geld liege nicht im Gesundheitsministerium, sondern im Finanzministerium. Sie erwarte hier ein differenzierteres Denken der Regierung. Wehsely richtete sich mit dem Appell an Frauen, dass es nach Jahren des Stillstandes Zeit für mehr Ungeduld sei.