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Dialogprozess 
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BMG stößt Maßnahmen zu den Wechseljahren an

Der Dialogprozess Wechseljahre geht in die nächste Phase: Nach vier Fachgesprächen will das Bundesgesundheitsministerium (BMG) konkrete Maßnahmen einleiten. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes hat erstmals konkrete Empfehlungen für einen diskriminierungsfreien Umgang mit den Wechseljahren vorgelegt. 
AutorKontaktMelanie Höhn
Datum 14.10.2026  12:05 Uhr
BMG stößt Maßnahmen zu den Wechseljahren an

Ende 2025 startete die damalige Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) den Dialogprozess Wechseljahre. In vier Fachgesprächen wurden die Themen Forschung und Daten, Versorgung, Arbeitswelt und betriebliches Gesundheitsmanagement sowie Information und Aufklärung behandelt. Dabei haben Fraueninitiativen, medizinische Fachgesellschaften, Wissenschaft, Sozialpartner und weitere Akteurinnen und Akteure Handlungsbedarfe und Lösungsansätze erarbeitet. 

Die Stärkung der Frauengesundheit ist ein erklärtes Ziel der 21. Legislaturperiode. Mit Blick auf medizinische Vorsorge, Behandlung und Forschung sind die Wechseljahre explizit im Koalitionsvertrag genannt. 

Nun zieht das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) Bilanz und stößt konkrete Maßnahmen an. So soll das Thema stärker in der ärztlichen Ausbildung verankert und Forschungsprojekte gefördert werden, deren Erkenntnisse in die Versorgung einfließen sollen. Damit trage der Dialogprozess dazu bei, Frauengesundheit in den Wechseljahren nachhaltig zu stärken, so das Ministerium in einer Mitteilung. Neben dem BMG steigen auch die anderen Partner in die Umsetzung ein.

Mit einer Reihe von Maßnahmen greift das BMG die Ergebnisse des Dialogprozesses nun auf:

  • Das BMG plant, das Thema Wechseljahre im Zuge der Reform der ärztlichen Ausbildung zu verankern und »Geschlechtersensible Medizin« als eigenes Fach in die ärztliche Ausbildung zu integrieren.
  • Forschungsprojekte zur Stärkung von Frauengesundheit werden gefördert. Ein Thema davon sind die Wechseljahre.
  • Das BMG fördert die Erhebung zusätzlicher Daten zu Frauengesundheit durch das Robert Koch-Institut (RKI).
  • Das Ministeirum überarbeitet die bestehenden Inhalte auf dem Nationalen Gesundheitsportal. Auch die Informationsangebote nachgeordneter Behörden sollen überarbeitet, besser miteinander verknüpft und leichter auffindbar gemacht werden.
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