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Zuweisung und Haftung
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Die offenen Fragen bei der assistierten Telemedizin

Die assistierte Telemedizin (aTM) ist Neuland für Apotheken – und nach dem Startschuss am 1. Juli gibt es noch offene Fragen. Während die Vorreiter erste Erfahrungen im Feld sammeln, wird an anderer Stelle vor allem das Risiko einer illegalen Zuweisung diskutiert. Die erhoffte zentralisierte Lösung lässt noch auf sich warten.
AutorKontaktAlexander Müller
Datum 22.07.2026  16:20 Uhr

Francke offen für Gespräche mit Ärzteschaft

Der AVWL würde seine Mitglieder gerne genauer instruieren. Denn ein klares, leitlinienbasiertes Handlungskonzept, ein rechtssicherer Rahmen und eine verlässliche, flächendeckende Erbringung seien vonnöten, damit die aTM zum Erfolg werden könne. Der DAV bestätigte gegenüber der PZ, dass es zeitnah ein Gespräch zu den Fragen des AVWL geben solle.

Insgesamt ist man beim Verband aber zuversichtlich. DAV-Vorstand Jan-Niklas Francke berichtete unlängst im Interview mit der PZ von einem großen Interesse in der Kollegenschaft. »Ich vermute, es werden zeitnah mehrere hundert Apotheken bundesweit Angebote zur assistierten Telemedizin aufbauen, bis hin zu einer niedrig vierstelligen Zahl in den nächsten Monaten.« Schnittstellen zwischen den Softwareangeboten der aTM und den Terminbuchungsoptionen der Arztpraxen sollen künftig die Zusammenarbeit erleichtern. Man sei offen für einen fachlichen Austausch mit der Ärzteschaft, so Francke.

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