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Coronavirus-Tests

Apotheken dürfen ab Freitag Antigentests an Schulen abgeben

Die Abgabe von Antigentests soll dabei vergütet werden, dies ist in einem weiteren Verordnungsentwurf des BMG geregelt. In einem aktuellen Entwurf plant das Ministerium, die Apotheken pro Test mit 60 Cent zu vergüten. Vor einigen Wochen lag diese Fixvergütung noch bei einer Höhe von 40 Cent. Offenbar reagierte der Gesetzgeber damit auf die Kritik von Apothekerverbänden.

Der Funke Mediengruppe sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dazu am Donnerstag:  »Kitas und Schulen beziehungsweise ihre Träger können von Freitag an eigenständig Schnelltests beziehen und nutzen. Lehrerinnen und Lehrer werden sich regelmäßig selbst testen dürfen.« Es sei eine weitere alltagstaugliche Option, um Kindern auch in Pandemiezeiten den Kita- oder Schulbesuch zu ermöglichen, so Spahn.

Wieler: Hygienebeauftragter wäre sinnvoll

RKI-Präsident Lothar Wieler plädiert bezüglich der Tests in den Schulen für die Ernennung eines Hygienebeauftragten. Testungen in Schulen seien im Rahmen eines gesamten Hygienekonzepts sinnvoll, erklärte Wieler am Donnerstag in Berlin. »Es wäre am besten, wenn ein bestimmter Lehrer zum Hygienebeauftragten ernannt würde, dieser natürlich auch entsprechend weitergebildet wird von den lokalen Behörden, um dann diese Tests sinnvoll einzusetzen.« Dazu bedürfe es einer gewissen Kenntnis, aber das sei wirklich machbar, fügte er laut dpa-Mitteilung hinzu.

Laut Medienberichten gab es seit Beginn der Pandemie 636 Coronavirus-Ausbrüche in Schulen. In den vergangenen vier Wochen habe es rund 64 Ausbrüche pro Woche gegeben, berichteten Zeitungen der Funke Mediengruppe. Der Anteil der Infektionsfälle an Schulen an allen Corona-Ausbrüchen liege damit bei etwa zwei Prozent. Laut Statista-Zahlen gibt es im aktuellen Schuljahr 2019/2020 32.332 allgemeinbildende Schulen in Deutschland.

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