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Rhinosinusitis
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Akute Symptome lindern

Nase verstopft, Nebenhöhlen dicht – da tröstet es meist wenig, dass eine akute Rhinosinusitis in der Regel von selbst ausheilt. Die Beschwerden lassen sich jedoch lindern.
AutorKontaktMaria Pues
Datum 02.11.2026  13:00 Uhr
Dekongestiva nur zeitlich begrenzt anwenden

Dekongestiva nur zeitlich begrenzt anwenden

Lokale und systemische Dekongestiva sorgen für ein Abschwellen der Schleimhäute und machen so eine Nasenatmung wieder möglich. Zudem kann Sekret abfließen und Nasenspülungen können leichter durchgeführt werden. Zu den lokalen Dekongestiva gehören Nasensprays mit Xylometazolin (zum Beispiel Nasic®) oder Oxymetazolin (etwa Nasivin®). Sie sollten nicht länger als sieben Tage angewendet werden.

Systemische Dekongestiva wie Pseudoephedrin (etwa in Aspirin® Complex), Phenylephrin (beispielsweise in Geloprosed®) oder Phenylpropanolamin (etwa in Wick Daymed Hartkapseln) gibt es nur in Kombination mit weiteren Wirkstoffen, meist mit einem Analgetikum. Dies muss bei der Auswahl und Beratung berücksichtigt werden. Auch sie sollten nur kurzzeitig angewendet werden.

Phytopharmaka als Schleimlöser

Phytopharmaka unterstützen die Verflüssigung zähen Schleims sowie die Funktion der Zilien, die bei der Reinigung der Atemwege eine wichtige Rolle spielen. Zum Einsatz kommen hierbei unter anderem der patentierte Mischextrakt BNO1016 (Sinupret extract®), ein Mischdestillat aus Eukalyptus-, Süßorangen-, Myrten- und Zitronenöl (Gelomyrtol®) sowie 1,8-Cineol (Soledum®, Sinolpan® forte). Daneben können ätherische Öle in Form von Salben (etwa Wick Vaporub oder Transpulmin®) angewendet werden.

Noch nicht in der Leitlinie aufgeführt ist ein N-Acetylcystein-(NAC-)haltiges Nasenspray (Salinac®), das neben 6 Prozent NAC auch 3 Prozent Natriumchlorid enthält. NAC soll dabei zähen Schleim verflüssigen und so den Abtransport erleichtern, die hypertone Kochsalzlösung die Schleimhäute abschwellen. Das Spray soll maximal zehn Tage lang angewendet werden. Ein mögliches brennendes Gefühl nach Einsprühen in die Nase vergeht nach wenigen Minuten.

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