Laut einer Pressemitteilung äußerte sich auch der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Stefan Schwartze (SPD), positiv zu dem beschlossenen GKV-Spargesetz. Die »Unwucht zu Lasten der Versicherten« sei in diesem Entwurf besser ausgeglichen als ursprünglich geplant. Zudem begrüßt er, dass die vorgesehene Dynamisierung der Zuzahlungen gestrichen wurde. Den Vorschlag, die beitragsfreie Ehegattenversicherung abzuschaffen, sieht er jedoch nach wie vor kritisch.
Auch die Pharmaindustrie warnt vor Folgen für die Arzneimittelversorgung. In einer namentlichen Abstimmung votierten 319 von 609 Abgeordneten für das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz. Zuvor hatte die Linke vor dem Reichstagsgebäude dagegen protestiert. Mit dem Gesetz will die Bundesregierung die gesetzlichen Krankenkassen entlasten.