Pharmazeutische Zeitung online Avoxa
whatsApp instagram facebook bluesky linkedin xign

Freiburg
-
Pharmaziestudent vermisst – Polizei bittet um Mithilfe

Seit mehr als einer Woche ist der Pharmaziestudent Nathan M. aus Freiburg verschwunden. Heute startet eine Suchaktion rund um den Fundort seines Fahrrads. Die Polizei ermittelt und hofft auf Hinweise aus der Bevölkerung. 
AutorKontaktPaulina Kamm
Datum 07.07.2026  12:30 Uhr

Seit Samstag, 27. Juni 2026, wird der 25-jährige Pharmaziestudent Nathan M. aus Freiburg im Breisgau vermisst. Sein letzter Aufenthaltsort war Zeuginnen und Zeugen zufolge die Universitätsbibliothek in Freiburg. Es sei unbekannt, welches Ziel der Student danach gehabt habe. 

Laut Polizei Baden-Württemberg wurde das Fahrrad des Vermissten am Samstagnachmittag im Freiburger Stadtteil Betzenhausen gefunden. Am Fluss Dreisam, im Bereich der dortigen Gaskugel, habe das Fahrrad gelegen. An der Dreisam und am Fundort des Fahrrads läuft laut Polizeipräsidium Freiburg heute eine Suchaktion an. Im Einsatz sei eine Polizeidrohne, nötigenfalls auch ein Polizeihubschrauber. 

Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sich Nathan M. in einer hilflosen Lage befindet, meldet die Polizei. Der Vermisste sei 1,82 Meter groß, habe einen athletischen Körperbau, dunkelbraune Augen und kurze schwarze Haare. Zuletzt trug er demnach ein hellblaues Shirt. Ein erkennbares Zeichen sei seine silberne Taschenuhr. Zusätzlich führe er einen Schlüsselbund mit rotem Anhänger und einen schwarzen Rucksack mit sich. 

Informationen sollen breit gestreut werden

Die Kriminalpolizei Freiburg hat inzwischen die Ermittlungen aufgenommen und hofft dabei auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Zeuginnen und Zeugen, die Nathan M. gesehen haben oder Hinweise geben können, können sich direkt bei der Kriminalpolizei Freiburg unter der 0761-882-2880, dem Polizeinotruf oder jeder anderen Polizeidienststelle melden.

Gegenüber der PZ konnte die Universität auf Anfrage keine näheren Angaben zu dem Fall machen. »Wir geben die Hoffnung nicht auf«, sagte eine Mitarbeiterin. Bisher sei geplant, die Informationen so weit wie möglich zu verbreiten, um der Polizei behilflich zu sein. 

Mehr von Avoxa