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Hohe Dunkelziffer
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Zahl der Ebolaerkrankungen könnte zwei- bis dreimal größer sein

Die Dynamik des aktuellen Ebolaausbruchs in Zentralafrika alarmiert Experten. Inzwischen wurden mehr als 10.000 Infektionen und knapp 5000 Todesfälle bestätigt. Die eigentlichen Zahlen könnten noch zwei- bis dreimal höher liegen.
AutorKontaktChristina Hohmann-Jeddi
Datum 29.10.2026  17:05 Uhr

Vorbereitung auf weitere Ebolaausbrüche

Der aktuelle Ausbruch ist der erste große mit einer anderen Ebolavirusart als dem Zaire-Ebolavirus. Um sich auf weitere Epidemien vorzubereiten, werde derzeit an kreuzreaktiven Pan-Ebola-Impfstoffen gearbeitet, die gegen verschiedene Ebolavirusarten schützen sollen, berichtet Geldmacher. »Solche Impfstoffe könnten den Bedarf an unterschiedlichen Impfstoffen senken und damit auch weitere Kosten, zum Beispiel für die Lagerung.«

Es sei zudem überlegenswert, ob sich bei Nutzung bereits etablierter Impfstoffplattformen und nachgewiesener Wirksamkeit gegen Variante A die Zulassung eines angepassten Impfstoffs gegen Variante B noch weiter beschleunigen ließe, ähnlich wie bei Influenza-Impfstoffen. »In einer Phase-IV-Studie nach der Zulassung könnte man dann Daten zur Wirksamkeit erheben, während der Impfstoff bereits verfügbar wäre«, so Geldmacher.

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