| Christina Hohmann-Jeddi |
| 29.10.2026 17:05 Uhr |
Der aktuelle Ausbruch ist der erste große mit einer anderen Ebolavirusart als dem Zaire-Ebolavirus. Um sich auf weitere Epidemien vorzubereiten, werde derzeit an kreuzreaktiven Pan-Ebola-Impfstoffen gearbeitet, die gegen verschiedene Ebolavirusarten schützen sollen, berichtet Geldmacher. »Solche Impfstoffe könnten den Bedarf an unterschiedlichen Impfstoffen senken und damit auch weitere Kosten, zum Beispiel für die Lagerung.«
Es sei zudem überlegenswert, ob sich bei Nutzung bereits etablierter Impfstoffplattformen und nachgewiesener Wirksamkeit gegen Variante A die Zulassung eines angepassten Impfstoffs gegen Variante B noch weiter beschleunigen ließe, ähnlich wie bei Influenza-Impfstoffen. »In einer Phase-IV-Studie nach der Zulassung könnte man dann Daten zur Wirksamkeit erheben, während der Impfstoff bereits verfügbar wäre«, so Geldmacher.