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Reformpläne
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Wie die Regierung Apotheken stärkt und schwächt

Im Bundesgesundheitsministerium (BMG) gibt es Überlegungen, die versprochene Erhöhung des Fixums zweistufig zu gestalten und damit zeitlich zu strecken. Für die Apotheken wäre die finanzielle Stärkung damit deutlich geringer – gerade angesichts der weiteren Pläne der Regierung.
AutorAlexander Müller
Datum 12.05.2026  14:20 Uhr

EC-Gebühren für höhere Zuzahlungen

Auf der anderen Seite des HV-Tischs werden die Versicherten mit höheren Zuzahlungen für Arzneimittel zur Kasse gebeten. Der Korridor soll künftig zwischen 7,50 und 15 Euro liegen, die Befreiungsgrenzen bleiben bestehen. Auf die Apothekenteams dürften Diskussionen über die Zuzahlung zukommen. Sie bereiten sich bereits mit Flyern vor, um den Kundinnen und Kunden zu erklären, dass das Geld an die Krankenkassen fließt und nicht in der Apotheke verbleibt.

Im Gegenteil: Schwintek zufolge werden die höheren Zuzahlungen – neben dem Beratungsbedarf – auch die Apotheken finanziell belasten. Höhere Gebühren aufgrund des Mehrumsatzes bei Kartenzahlungen könnten nach seiner Schätzung mit 600 Euro zu Buche schlagen.

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