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Schwangerschaftsübelkeit
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Was hilft und wann ein Arztbesuch sinnvoll ist

Mehr als drei Viertel der Schwangeren erleben Übelkeit. Welche Alltagsmaßnahmen Linderung bringen können und wann ärztlicher Rat nötig wird.
AutorKontaktdpa
Datum 24.08.2026  10:30 Uhr

Wann ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll?

Übelkeit und Erbrechen sollten Schwangere generell mit ihrer behandelnden Ärztin oder ihrem behandelnden Arzt besprechen.

Sofortige Hilfe ist laut Juhasz-Böss nötig, wenn eine schwangere Frau keine Nahrung oder Flüssigkeit bei sich behalten kann oder abnimmt. Dann muss unter anderem abgeklärt werden, ob eine besonders schwere Form der Schwangerschaftsübelkeit vorliegt: die sogenannte Hyperemesis gravidarum. Sie geht den Angaben zufolge mit anhaltender Übelkeit, mehr als fünfmaligem Erbrechen pro Tag, unzureichender Nahrungsaufnahme und Gewichtsverlust einher. Diese Form kann gefährlich werden und muss ärztlich behandelt werden.

Auch wenn die Beschwerden über die 16. Schwangerschaftswoche hinaus anhalten, ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll. Häufig dauert die Übelkeit einfach länger. In manchen Fällen können aber auch andere Ursachen wie hormonelle Veränderungen oder Probleme mit der Schilddrüse dahinterstecken.

 

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