| Alexander Müller |
| 26.05.2026 11:30 Uhr |
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat ihre Apothekenreform durch den Bundestag gebracht. / © IMAGO/dts Nachrichtenagentur
Mit den Stimmen der Regierungskoalition wurde das ApoVWG am 22. Mai in 2./3. Lesung im Bundestag verabschiedet. Wenn das Gesetz wie geplant am 12. Juni im Bundesrat besprochen wird, will Ministerin Warken auch ihre »Verordnung zur Änderung der Apothekenbetriebsordnung und weiterer Verordnungen« durchbringen. Damit soll auch die versprochene Honorarerhöhung umgesetzt werden.
»Um die Gesundheitsversorgung in Zukunft sicherstellen zu können, müssen die Aufgaben auf mehr Schultern verteilt werden. Apotheken spielen dabei eine zentrale Rolle, deshalb binden wir sie breiter in die Versorgung ein – durch mehr Impfungen, Tests und Präventionsangebote«, kommentierte Warken das Gesetz.
Apotheken seien eine feste Säule für eine niedrigschwellige und flächendeckende Gesundheitsversorgung. Mit der Reform würden die Apothekenlandschaft finanziell gestärkt und sie erhielten weitere Kompetenzen bei gleichzeitigem Bürokratieabbau. »Insgesamt wird die Attraktivität der Apotheke als Arbeitsplatz durch flexiblere Arbeitszeitgestaltung und neue Tätigkeitsfelder deutlich erhöht«, so Warken.
Zentrale ApoVWG-Maßnahmen in der Übersicht:
Das ApoVWG sieht zudem eine ganze Reihe erweiterter Kompetenzen für Apotheken vor: