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Corona-Verordnungen

Verschärfung der Maskenpflicht – das ist zu beachten

Rheinland-Pfalz & Saarland

Die Landesregierung Rheinland-Pfalz will am Freitag in Mainz eine neue Landesverordnung zur Umsetzung beschließen, hieß es in einer dpa-Mitteilung. Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) erklärte, dass nur wenige Änderungen im Vergleich zu den getroffenen Beschlüssen am Dienstag aufzunehmen sind. Damit soll in Rheinland-Pfalz ab 25. Januar die Verschärfung der Maskenpflicht gelten. Auch dort sind Stoffmasken dann in Bus und Bahn nicht mehr zugelassen.

Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) erklärte nach der Bund-Länder-Konferenz am Dienstag, dass auch im Saarland der Lockdown bis zum 14. Februar verlängert werde. Laut dpa-Informationen gilt die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske im öffentlichen Leben bereits seit Dienstagabend.

Sachsen & Sachsen-Anhalt

In Sachsen wird der Lockdown ebenfalls verlängert. Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) kündigte am Mittwoch nach einer Kabinettsitzung in Dresden an, die Beschlüsse der Bund-Länder-Konferenz in seinem Bundesland mit wenigen Änderungen umsetzen zu wollen. Auch dort wird es die verschärfte Maskenpflicht geben. Kretschmer erklärte laut Medienberichten, dass medizinischer Mundschutz ein »Cent-Artikel« sei, der »mittlerweile überall verfügbar ist«. Die entsprechende Verordnung soll laut Regierungsmitteilung am 26. Januar vom Kabinett verabschiedet werden und soll dann kommende Woche in Kraft treten.

In Sachsen-Anhalt wird die verschärfte Maskenpflicht auch eingeführt. Dort soll die neue Verordnung ab 22. Januar in Kraft treten, erklärte Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) im Rahmen einer Pressekonferenz am Dienstag. Damit gelte ab dem morgigen Freitag das Tragen von medizinischen Masken im öffentlichen Raum. Er betonte, dass er sich um die ausreichende Versorgung mit den besser schützenden Masken keine Sorgen mache, so eine dpa-Mitteilung. Haseloff verwies dabei auf die aktuelle Versorgung von 32 Millionen Menschen mit FFP2-Masken, für die die Apotheken zuständig sind. Hellblaue OP-Masken »sind im Fünfziger-Pack relativ günstig ausreichend erhältlich«, erklärte er.

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