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Palliativpatienten
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Therapiekontrolle für mehr Lebensqualität

Ziel der Palliativversorgung ist die bestmögliche Symptomlinderung der Patienten bei Berücksichtigung ihrer aktuellen Situation, ihrer Bedürfnisse und Wünsche. Dabei hilft ein umfassendes und gezieltes Therapiemonitoring. Das pharmazeutische Personal kann sich hier vielfältig einbringen.
AutorKontaktPetra Dietz-Laukemann
AutorKontaktStefanie Pügge
Datum 23.02.2025  08:00 Uhr

So ging es Frau E.

Frau E. wurde insgesamt fast sechs Monate ambulant palliativ versorgt. Nach Absetzen und Umstellen der Medikation stabilisierte sie sich und lebte ein gutes halbes Jahr zu Hause ohne weitere Krankenhauseinweisungen. Erst in den letzten vier Wochen vor ihrem Tod nahmen die nächtliche Unruhe und Dysphagie zu, sodass alle oralen Medikamente abgesetzt wurden und sie auf eine subkutane patientenkontrollierte Analgesie mittels Pumpe umgestellt wurde (PCA mit 12,0 mg Morphinsulfat, 12,0 mg Midazolam und 5,0 mg Levomepromazin pro 24 Stunden). Darunter verstarb sie zu Hause und gut symptomkontrolliert im Kreise ihrer Angehörigen.

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