| Paulina Kamm |
| 18.08.2026 17:00 Uhr |
Hartmann setze auf bedarfsgerechte Versorgung und eine stärkere Vernetzung von Apotheken, Pflegediensten und Pflegebegleitenden. »Wir sehen in der Praxis, dass qualifizierte Versorgungspartner die Produktauswahl regelmäßig an den tatsächlichen Bedarf anpassen, bei 20 bis 30 Prozent der Versorgten sogar monatlich. Apotheken sind dabei wichtige Bindeglieder: Sie können die laufende Versorgung prüfen, den Bedarf einordnen und anpassen sowie Wissen zur richtigen Anwendung vermitteln«, so Piossek.
Diese bedarfsgerechte Versorgung können Onlineversender und Drogerien laut Piossek nicht bewerkstelligen. Doch auch für die Apotheken bedeute das PNOG eine Anpassung an veränderte Geschäftsbedingungen: »Aus einer planbar garantierten Versorgungsleistung wird ein aktiver Beratungs- und Empfehlungsmarkt«, heißt es in der Mitteilung. Das Unternehmen beabsichtige demnach, die Apotheken in dieser Umstellung mit Argumentationshilfen, Schulungsmaterialien und Sortimentskonzepten zu begleiten.