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Assistierte Telemedizin
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Neue Leistung in den Alltag integrieren

Seit Juli können Apotheken Leistungen der assistierten Telemedizin (aTM) anbieten und abrechnen. Medivise Healthcare und Doctorbox stellen in München ihre Lösungen vor und zeigen, wie Apotheken die neue Versorgungsleistung in den Alltag integrieren können.
AutorMelanie Höhn
Datum 28.08.2026  07:00 Uhr

»Neue, planbare Honorarquelle«

Für die Apotheke ist die aTM laut Maar dreierlei: eine neue, planbare Honorarquelle, ein Frequenzbringer und ein Statement. Die Apotheke positioniere sich als erste Anlaufstelle für Gesundheitsversorgung vor Ort, gerade dort, wo Haus- und Fachärzte fehlten. Der Patient bekomme ohne Termin und ohne eigene Technik einen ärztlichen Videokontakt in geschützter Umgebung, mit dem Apothekenteam als Assistenz.

Das Tablet kostet einmalig 1000 Euro zuzüglich Umsatzsteuer, dazu kommen 50 Euro monatliche Servicepauschale und eine Transaktionsgebühr von 4 Euro bei 12 Monaten Laufzeit. Die Telemedizin-Kabinen mit Diagnostikgeräten liegen je nach Modell zwischen 16.900 Euro und 32.499 Euro zuzüglich Umsatzsteuer und einer monatlichen Servicepauschale von 120–240 Euro.

Zudem habe das Unternehmen sein Angebot um die digitale Impfdokumentation und ein Terminbuchungstool erweitert. Bereits integriert sei die schmerzarme Blutabnahme am Oberarm über das Tasso-Gerät. Das Testspektrum reiche von Schilddrüsen-, Hormon- und Fruchtbarkeitschecks für Frauen und Männer über Vitamin- und Nährstoffprofile, Lipid- und Herz-Kreislauf-Werte, Leber- und Nierenfunktion bis hin zu Entzündungsmarkern, Cortisol-Stresstests und der Bestimmung des biologischen Alters.

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