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Herz-Kreislauf-Erkrankungen
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Hypotonie scheint Alzheimer-Risiko besonders zu erhöhen

Nicht nur Bluthochdruck, sondern auch ein dauerhaft zu niedriger Blutdruck könnte das Risiko für eine Alzheimer-Erkrankung erhöhen. Darauf weist eine aktuelle Studie aus den USA hin. Auch die meisten Herzerkrankungen wirken sich demnach negativ aus.
AutorKontaktChristina Hohmann-Jeddi
Datum 29.06.2026  15:30 Uhr

Hypotonie bisher weniger im Fokus als Hypertonie

Bis jetzt erhalte die Hypotonie weniger Aufmerksamkeit als die Hypertonie, sagt Toyli. Mehr Forschung sei nötig, um die zugrunde liegenden biologischen Mechanismen aufzuklären Die Forschenden vermuten, dass eine gestörte Durchblutung des Gehirns eine zentrale Rolle spielt. Erhält das Gehirn über längere Zeit zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe, könnten sich krankhafte Eiweißablagerungen wie β-Amyloid und Tau leichter ansammeln – typische Merkmale der Alzheimer-Erkrankung.

Darüber hinaus identifizierten die Wissenschaftler genetische Gemeinsamkeiten zwischen HKE und Alzheimer. Bestimmte DNA-Abschnitte standen mit beiden in Verbindung und könnten auf gemeinsame biologische Mechanismen hinweisen.

Die Studie hat aber Limitationen. Da sie auf Beobachtungsdaten basiert, erlaubt sie keine Aussagen über Ursache und Wirkung. Die ausgewerteten Daten wurden zu einem einzigen Zeitpunkt erhoben, sodass offen bleibt, welche Erkrankung der anderen vorausging. Die Ergebnisse zeigen aber, wie eng die Gesundheit von Herz und Gefäßen mit der Hirngesundheit zusammenhängen.

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