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ADKA-Kongress
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Hilfreiche Tools für mehr AMTS im Krankenhaus

Mit der Zukunft der AMTS befassten sich beim ADKA-Jahreskongress gleich mehrere Workshops, unter anderem zum Einsatz künstlicher Intelligenz in der Arzneimittelinformation und zu Tools, die die Relevanz pharmazeutischer Interventionen bewerten sollen.
AutorKontaktJohanna Hauser
Datum 17.06.2026  16:20 Uhr

In Zeiten des Fachkräftemangels kann KI entlasten. Aber sie birgt auch Risiken, wenn man KI-generierte Ergebnisse nicht richtig einordnen kann oder die Arbeitsweise von KI-Modellen nicht versteht. Ist das Rechercheergebnis zu einer arzneimittelbezogenen Fragestellung wirklich korrekt? Mehrere Vorträge und Workshops beim ADKA-Jahreskongress vergangene Woche in Düsseldorf verdeutlichten, dass es ohne die Kontrolle durch den Menschen nicht geht. Auch KI-Modelle müssen überwacht werden, damit kein Schaden entsteht.

Welche Rolle spielt KI in der Arzneimittelinformation bereits heute, und welche Rolle kann sie zukünftig spielen? Diesen Fragen näherte sich einer der Workshops. Nach möglichen Potenzialen von KI gefragt, hoben die Teilnehmer vor allem Effizienz in den Arbeitsabläufen, Zeitersparnis und Prozessoptimierung hervor. Es bestand der Wunsch nach Unterstützung in der Recherche, aber auch bei der Formulierung von Texten. Gleichzeitig war allen bewusst, welche Risiken KI bergen kann, wie Umfragen zu Beginn der Session zeigten. Neben falschen Quellen und Fehlinformationen sahen die Teilnehmer auch die Gefahr von Wissensverlust durch oberflächliche eigene Recherche.

Und wer haftet eigentlich für KI-generierte Informationen? Haftungsfragen hinsichtlich KI-generierter Informationen seien ein weiterer kritischer Punkt, da rechtliche Klärung bisher aussteht, so Medizininformatiker Dr. Christopher Gundler vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE).

Obwohl sich viele Teilnehmer in verschiedenen Bereichen Unterstützung durch KI wünschen, beispielsweise bei der Erstellung von Dienstplänen, aber auch beim Lesen und Zusammenfassen von Studien, zeigte sich auch, dass KI bisher oft nur selten genutzt wird und oft nur Grundkenntnisse vorhanden sind.

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