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Chronische Wunden
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Gezielt versorgen, Infektionen vermeiden

Ältere und vorerkrankte Menschen sind besonders anfällig für chronische oder infizierte Wunden, beispielsweise Druckgeschwüre oder Läsionen infolge des diabetischen Fußsyndroms. Diese erfordern eine fundierte, leitlinienbasierte Beratung. Der Beitrag zeigt, wie das Apothekenteam Wundarten und Infektionsrisiken sicher einordnen und die geriatrische Versorgung unterstützen kann.
AutorDaniel Finke
Datum 19.02.2026  09:00 Uhr

Fazit

Chronische und infizierte Wunden erfordern ein strukturiertes, leitlinienbasiertes Vorgehen, das sowohl die lokale Wundsituation als auch zugrunde liegende Erkrankungen berücksichtigt. Eine präzise Einordnung von Wundtyp, Infektionsstatus und Risikofaktoren bildet die Basis für eine zielgerichtete Therapie und eine realistische Einschätzung des Heilungsverlaufs.

Gerade in der interprofessionellen Zusammenarbeit kommt der Apotheke dabei eine zentrale Rolle zu: durch fundierte Beratung, Förderung der Therapieadhärenz und frühzeitiges Erkennen von Warnzeichen. So kann sie wesentlich dazu beitragen, Komplikationen zu vermeiden und die Versorgungsqualität von Patienten mit komplexen Wunden nachhaltig zu verbessern.

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