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Medikamentenabhängigkeit
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Frühwarnsystem Apotheke

Medikamentenabhängigkeit bleibt häufig unerkannt, die Dunkelziffer ist hoch. Welche Möglichkeiten haben Apotheken, Betroffene frühzeitig zu erreichen und präventiv tätig zu werden?
AutorKontaktMelanie Höhn
Datum 05.11.2026  14:40 Uhr

Handlungsempfehlungen für Apotheken

Der federführend von der AMK erarbeitete BAK-Leitfaden »Arzneimittelmissbrauch – Leitfaden für die apothekerliche Praxis« biete zudem eine konkrete Handlungshilfe zum Erkennen und zum Umgang mit möglichen Missbrauchsfällen. Ergänzend gebe die BAK-Leitlinie »Risiken bei Arzneimitteln – Maßnahmen in der Apotheke« einen übergeordneten Handlungsrahmen zum Umgang mit Arzneimittelrisiken.

Die Apothekerschaft setze sich dafür ein, missbrauchsanfällige Bezugs- und Versorgungswege wirksam zu begrenzen. Ein aktuelles Beispiel ist laut ABDA Medizinalcannabis: »Kritisch gesehen werden telemedizinische Plattformmodelle mit weitgehend automatisierten Verordnungsprozessen beziehungsweise Verordnungen allein auf Basis von Online-Fragebögen ohne persönlichen Arzt-Patienten-Kontakt.« Die Problematik sei nicht neu: Bereits im Jahr 2020 habe die AMK bei cannabishaltigen Arzneimitteln auf mögliche Missbrauchsmerkmale wie manipulierte Verordnungen, Verordnungen verschiedener Ärzte oder den Bezug über mehrere Apotheken hingewiesen.

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