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Kommunikation
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Der Ton macht die Musik

Die Kommunikation mit Patienten in der Apotheke ist nicht nur eine Pflicht, sondern wertvoll, vielfältig und bunt – aber nicht immer einfach. Wie gelingt Kommunikation in schwierigen Situationen, und was kann das Apothekenteam füreinander tun?
AutorKontaktKatja Renner
Datum 26.07.2026  08:00 Uhr

Auf die Frage: »Was lieben Sie an Ihrem Beruf am meisten?«, antworten viele Apotheker: »Ich liebe den Kontakt zu den Menschen, sie zu beraten und sie bezüglich ihrer Gesundheitsprobleme zu unterstützen.« Apotheker in der öffentlichen Apotheke sind ganz nah dran an den Patienten, die mit ihren vielfältigen Problemen und Beschwerden Rat suchen. Jeder hat andere Bedürfnisse, Voraussetzungen und Fähigkeiten, mit den Apothekenmitarbeitern zu kommunizieren.

»Meine Arbeit mit den Patienten ist total bunt und facettenreich, und sie fordert mich jeden Tag aufs Neue«, fasst eine erfahrene Apothekerin treffend zusammen. »Manchmal fällt es mir aber auch schwer, gewisse Situationen professionell zu handhaben. So hat mich neulich eine schwer an Krebs erkrankte junge Patientin sehr berührt; ich hätte sie gerne getröstet und musste später noch viel an diese so tapfere Frau denken«, ergänzt die Kollegin.

Neben der klassischen Arzneimittelberatung gehören zum Berufsalltag auch herausfordernde Gesprächssituationen, zum Beispiel mit aufgebrachten, teilweise übergriffigen Kunden, krankheitsbedingt verunsicherten Patienten, Menschen mit Sprachbarrieren oder mit kognitiven Einschränkungen.

Die Kategorie »der schwierige Kunde« ist dabei eher Ausdruck einer komplexen Gesprächssituation – geprägt von Emotionen, individuellen Lebensumständen und nicht selten von gesundheitlichen Sorgen des Betroffenen. Doch man sollte nicht vergessen, dass Kommunikation alle Beteiligten einschließt. Denn gelungene Kommunikation braucht einen guten Sender und einen guten Empfänger.

Wie erfolgreich das Gespräch ablaufen kann, hängt nicht nur vom Kunden oder Patienten ab, sondern auch von den kommunikativen Fähigkeiten, der Einstellung und der Tagesform des Apothekenmitarbeiters. Manche Situationen gehen nicht spurlos am Beratenden vorbei und müssen im Nachgang verarbeitet werden, weil sie emotional aufregend, persönlich verletzend oder berührend waren. Wie kann also Kommunikation professionell für beide Partner gelingen?

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