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Universitätsmedizin in MV
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Bündnis für klinische Studien

Die Universitäten Rostock und Greifswald wollen die Anzahl klinischer Studien in Mecklenburg-Vorpommern signifikant erhöhen. Dazu setzen die Standorte auf Vernetzung, Patientenbeteiligung und Kooperationen mit der Industrie. Das Konzept wurde am 28. Oktober beim ersten »Clinical Trials Focus Day« in Rostock vorgestellt.
AutorKontaktAlexander Müller
Datum 30.10.2026  11:30 Uhr

Verlässlicher politischer Rahmen

Dass Forschung vor allem verlässliche politische Rahmenbedingungen benötigt, unterstrich Robert Seele, bei Novartis zuständig für politische Kommunikation, in der abschließenden Podiumsdiskussion. »Wir haben das Vertrauen verloren in die Verlässlichkeit der deutschen Gesundheitspolitik«, sagte er mit Blick auf die volatilen Sparmaßnahmen der Regierung.

Simone Borchardt (CDU), gesundheitspolitische Sprecherin der Unionsfraktion im Bundestag, hielt dagegen: Es habe durchaus Fördermaßnahmen gegeben, die Industrie habe sich dennoch verabschiedet. Die CDU-Politikerin kündigte aber an, dass der Pharmastandort Deutschland mit dem Pharmadialog und weiteren gesetzgeberischen Maßnahmen gestärkt werden soll – schon aus Gründen der Krisenresilienz.

Christiane Stehle, Vorstandsvorsitzende der UMR, verwies auf den erheblichen Wirtschaftsfaktor, den die Universitätsmedizin in MV mit mehr als 11.000 Beschäftigten darstelle. Und Krause betonte die »kompetitiven Strukturen« der Standorte: »Wir sind Spitzenklasse bei speziellen Indikationen.«

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