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250. Geburtstag Hermbstaedts

Verteidiger der modernen Chemie

12.04.2010
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Von Christoph Friedrich /  Der Apotheker Sigismund Friedrich Hermbstaedt (1760 bis 1833) wirkte als Hofapotheker in Berlin und ab 1811 als Professor an der dortigen Universität. Er war Übersetzer von Lavoisiers Hauptwerk sowie Mitverfasser der Preußischen Pharmakopöe und hatte großen Anteil an der Durchsetzung der neuen chemischen Theorie. Mit zahlreichen Büchern zu chemischen Technologien setzte er sich für die gewerbliche Entwicklung Preußens ein.

Hermbstaedt wurde am 14. April 1760 in Erfurt als Sohn des Erfurter Kaufmanns Hieronymus Friedrich Hermbstaedt (1728 bis 1788) geboren. Der Urgroßvater war noch Schneider gewesen, der Großvater bereits Magister, und Hermbstaedts Vater starb als Oberstadtvogt, Actuar, Kircheninspektor, Vormundschaftsbeamter sowie Oberpfarrhauptmann und besaß zwei Häuser. Der frühe Tod der Mutter, Martha Justina, geborene Preußerin, überschattete die Kindheit des damals elf Jahre alten Hermbstaedt (1).

PZ-Originalia

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Den ersten Unterricht erhielt er bei Privatlehrern, nur ein kurzer Schulbesuch vom Herbst 1773 bis Frühjahr 1774 in der Tertia des Realgymnasiums lässt sich nachweisen. Vermutlich bereits 1774 begann er seine Apothekerlehre, in welcher Offizin ist jedoch unbekannt. Da er in dieser Zeit aber bereits Vorlesungen an der Erfurter Alma mater gehört haben soll, was einen den Wissenschaften zugeneigten Lehrherrn voraussetzte, ist es denkbar, dass er in der Schwan-Apotheke, die damals dem Vater Johann Bartholomäus Trommsdorffs (1770 bis 1837), dem Professor der Medizin Wilhelm Bernhard Trommsdorff (1730 bis 1782) gehörte, seine Ausbildung begann (2, 3).

1779 trat er eine Stelle als Repetent der chemischen Vorlesungen bei Johann Christian Wiegleb (1732 bis 1800) in Langensalza an. Wiegleb hatte im gleichen Jahr hier ein erstes pharmazeutisches Privatinstitut eröffnet. Solche Institute gründeten nach ihm viele Apotheker, da die Universitäten nicht bereit waren, immature Pharmazeuten auszubilden (4). Da 1779 und 1780 namentlich nur zwei Schüler bekannt sind (5), dürften die Lehraufgaben nicht sonderlich umfangreich gewesen sein, sodassHermbstaedt sich unter Wieglebs Leitung weiterbilden konnte. Bereits im April 1781 wechselte er in die Ratsapotheke Hamburg. In dieser Zeit erschien seine erste Veröffentlichung in Crells »Chemischen Annalen«, in der er sich mit Pflanzensäuren beschäftigte. Die Ratsapotheke wurde 1782 jedoch per Ratsbeschluss geschlossen, (6) und Hermbstaedt kehrte in seine Vaterstadt Erfurt zurück. Hier setzte er wohl seine Studien an der Universität fort; in der Matrikel lässt er sich jedoch nicht nachweisen.

Unklar ist bis heute seine Promotion: Bei der Aufnahme in die Leopoldina gab es 1786 offenbar Zweifel an seinem Doktortitel, in der Akte findet sich der Vermerk: »quo jure, quo facultate?« (7). 1788 gab Hermbstaedt an, dass er »das Doctor Diploma« erhalten habe, nachdem er daselbst einige Abhandlungen bei der »Kurmayntzschen Academie vorgelesen« habe (1). Allerdings fehlt auch hier ein Datum, jedoch ist nicht unwahrscheinlich, dass die Promotion zwischen 1782 und 1783 in Erfurt erfolgte. Promotionsakten aus dieser Zeit fehlen indes. 1783 wurde Hermbstaedt Provisor in der Roseschen Apotheke »Zum weißen Schwan«. Daneben hörte er Vorlesungen am Collegium medico-chirurgicum. Nach einer zweieinhalbjährigen Tätigkeit in dieser berühmten Offizin unternahm er eine Studienreise, die ihn unter anderem nach Göttingen führte, wo er den Begründer der Technologie als Wissenschaft, Johannes Beckmann (1739 bis 1811), und auch den Physiker und Schriftsteller Georg Christoph Lichtenberg (1742 bis 1799) kennenlernte.

1786 nach Berlin zurückgekehrt, bat er König Friedrich II. (1712 bis 1786) um die »Erlaubnis, hierselbst chemische Collegia lesen zu dürfen«. Hermbstaedt erhielt die Genehmigung, Privatvorlesungen zu halten. Intensiv widmete er sich seinen wissenschaftlichen Arbeiten, gab Zeitschriften heraus und verfasste Rezensionen zu pharmazeutischen, chemischen, mineralogischen und technologischen Werken, die in Nicolais »Allgemeine deutsche Bibliothek« erschienen. Außerdem war er als »Farbenlaborant und Arcantist« in der 1725 gegründeten Fabrik der Gebrüder Wegli tätig. Dennoch blieben Hermbstaedts Einkünfte gering, weshalb er 1788, nachdem er Magdalene Rose, die Schwester Valentin Roses d. J., geheiratet hatte, nach einer sicheren Stellung suchte. Am 6. März 1788 wandte er sich, von einflussreichen Gönnern ermutigt, an den preußischen König Friedrich Wilhelm II. (1744 bis 1797) und bat, ihm anstelle des kränklichen Hofapothekers Heinrich Christian Pein (1745 bis nach 1792) die Professur für Chemie am Collegium medico-chirurgicum zu übertragen. Friedrich Wilhelm reagierte auf diesen eigenwilligen Vorschlag wohlwollend und leitete ihn an den Präsidenten des Obercollegium medicum und des Collegium medico-chirurgicum, von der Hagen, weiter, der für den 12. März eine Prüfung anberaumte. Diese endete für Hermbstaedt jedoch mit einem Fiasko, denn ihm wurde bescheinigt, »keine systematisirten Kenntnisse in der Materia medica gezeiget« zu haben, weshalb er für die »Stelle eines Professors beym [. . .] Collegium nicht qualificirt sey«. Vermutlich wurde die Prüfung hintertrieben, denn der Prüfungskommission gehörte auch Pein, den Hermbstaedt ersetzen wollte, an (8).

 

Nach dem Scheitern dieses Vorhabens gründete Hermbstaedt nach dem Vorbild seines Lehrers Wiegleb in Berlin eine »Chemische Pensionsanstalt für Jünglinge«. 1789 kündigte er in der »Allgemeinen Deutschen Bibliothek« an, seine Schüler in der »theoretischen und praktischen Chemie, auch in Naturlehre, Mineralien, Pharmazie, Materia medica und analytischer Chemie« unterrichten zu wollen. Die jungen Männer wohnten in seinem Haus und wurden in seine Forschungsarbeiten einbezogen; 1792 erwähnt Hermbstaedt die Experimente von vieren seiner Schüler in einer Publikation.

1790 wurde der Hofapotheker Pein nach Überprüfung der Bücher der Hofapotheke von seinem Posten entbunden. Man suchte nun ein »geschicktes Subjekt« als Nachfolger und erinnerte sich an Hermb-staedt, der am 19. Januar 1790 erneut geprüft wurde und nun die aus der »Chemie und Pharmazie ihm vorgelegten Fragen mit aller Geschicklichkeit« beantwortete (2,8). Hermbstaedt übernahm nun für sieben Jahre das Amt des Hofapothekers. Neben der Versorgung des Hofes musste er die angehenden Apotheker I. Klasse unterrichten und prüfen. Die Königliche Hof-Apotheke, die sich im sogenannten »Apothekenflügel«, einem Seitenflügel des Berliner Schlosses, befand, hatte 14 Mitarbeiter und besaß eines der am besten ausgestatteten Laboratorien (9).

 

Nachdem Pein 1792 zu mehreren Jahren Festungshaft verurteilt worden war, übernahm Hermbstaedt auch dessen Vorlesungen zur Pharmaceutischen Chemie. Seine Besoldung betrug 400 Taler. Zuvor hatte er noch einen »Cursum chymico-pharmaceuticum« abgelegt und am 16. Mai 1792 ex tempore einen Vortrag zum Thema »De Naphthis et de Spiritibus dulcificatis« »mit großer Geschicklichkeit« gehalten. In seiner Antrittsvorlesung sprach er »Über den Zweck der Chemie«.

1794 wurde Hermbstaedt als Obersanitätsrat in das Obercollegium Sanitatis, eine Behörde zur Aufsicht und Prüfung der Medizinalpersonen, aufgenommen. Im gleichen Jahr übernahm er eine Dozentur ohne Honorar für Experimentalphysik an der Bergakademie Berlin. Ein Jahr später avancierte er zum Assessor bei dem »Manufactur- und Commerz-Collegio« und 1797 zum Mitglied der technischen Deputation und Salzadministration und setzte sich für die Industrialisierung Preußens ein (10).

 

1798 wurde Hermbstaedt zum Generalstabsapotheker der Armee ernannt, er war damit der ranghöchste Militärapotheker Preußens und erhielt ein Jahressalär von 500 Talern. 1804 wurde ihm der Titel Geheimer Kriegsrat verliehen, ein Jahr später gab er eine Militärpharmakopöe, die Pharmacopoea Castrensis Borussica, heraus (10). Hermbstaedts Ehe blieb kinderlos, weshalb er 1798 nach dem Tode des Apothekers und Pharmakologieprofessors Friedrich Albert Carl Gren (1760 bis 1798) dessen fünfjährige Tochter Charlotte zu sich nahm, die 1815 den berühmten Mediziner Christoph Wilhelm Hufeland (1762 bis 1836) heiratete.

 

1800 wurde Hermbstaedt in die Königliche Akademie der Wissenschaften aufgenommen, acht Jahre später avancierte er zum ordentlichen Mitglied. Er hielt 25 Vorträge vor der Physikalischen Klasse. 1797 gab Hermbstaedt die Leitung der Hof-Apotheke ab und schloss auch seine Pensionsanstalt, hielt jedoch weiterhin Vorlesungen am Collegium und ab 1801 Kurse zur Chemie und Technologie für Gewerbetreibende. Hermbstaedt gehört zu den Verfassern der »Revidirten Apotheker-Ordnung«, die die Länge der Lehrzeit auf vier Jahre festlegte (1).

 

1809 wurde das Collegium medicochirurgicum gemäß einer Kabinettsordre aufgelöst. Stattdessen entstand in Berlin eine Universität, an die Hermbstaedt am 16. Februar 1811 als Ordinarius für Technologie berufen wurde. Als Klaproth 1817 starb, übernahm er auch dessen Vorlesungen zur Analytischen Chemie und wurde damit zum »eigentlichen Vertreter der Chemie« (11). Als Nachfolger Klaproths las er auch Chemie an der Allgemeinen Kriegsschule. Bis zu seinem Tode – er verstarb am 22. Oktober 1833 an einem Schlaganfall – widmete er sich seinen wissenschaftlich-schriftstellerischen Arbeiten.

Hermbstaedt als Wissenschaftler

 

Sigismund Friedrich Hermbstaedt erwarb sich große Verdienste um die Popularisierung der Lavoisierschen Theorie in Deutschland. Hatte er 1786 diese Theorie noch abgelehnt, so bekannte er sich drei Jahre später öffentlich dazu und bemerkte: »Soll ich meine aufrichtige Meinung sagen, so finde ich bei aller, ja der strengsten Überlegung, keinen einzigen Grund, den ich dieser neuen Lehre entgegenstellen könnte« (12). In seinem 1791 erschienenen chemischen Lehrbuch, dem »Systematischen Grundriß der Experimentalchemie«, erläuterte er ausführlich die neue Theorie, stellte ihr allerdings noch die Phlogistontheorie gegenüber (13). Diese war von dem deutschen Mediziner Georg Ernst Stahl (1659 bis 1734) begründet worden, der davon ausging, dass bei jeder Verbrennung ein Stoff, das Phlogiston, entweiche und ein Kalk, bei Metallen Metallkalk, zurückbleibe. Dieser Prozess sei reversibel, da man nach Umsetzung des Metallkalks mit einem phlogistonreichen Stoff wie Kohle oder Holz wieder das reguline Metall erhalte. Die Phlogistontheorie hatte über 100 Jahre Gültigkeit und ermöglichte, obwohl sie falsch war, die Erklärung der damals bekannten chemischen Reaktionen. Erst die Entdeckung des Sauerstoffs erlaubte es Lavoisier, seine Antiphlogistontheorie aufzustellen, die chemische Reaktionen als Redoxprozesse erklärt (14).

 

Hermbstaedt begann im Frühjahr 1790, unterstützt von einem im Französischen erfahrenen Schüler, mit der Übersetzung von Lavoisiers 1789 in Paris erschienenem Hauptwerk, dem »Traité élémentaire de chimie«. Zunächst plante er, dieses Werk mit Anmerkungen der Apotheker Johann Friedrich Westrumb (1751 bis 1819), Martin Heinrich Klaproth (1743 bis 1817) und Johann Christian Wiegleb (1732 bis 1800) erscheinen zu lassen. Die Fertigstellung der Westrumbschen kritischen Anmerkungen verzögerte sich jedoch, er veröffentlichte sie später als Fortsetzungen in Crells »Chemischen Annalen«. Anhand gemeinsamer Experimente gelang es Hermbstaedt, Klaproth 1792 im Beisein Alexander von Humboldts (1769 bis 1859) von der Richtigkeit der Antiphlogistontheorie zu überzeugen. Der schon recht betagte Wiegleb verzichtete auf eine Gegendarstellung (13). Daher handelt es sich bei Hermbstaedts Übersetzung, die unter dem Titel »System der antiphlogistischen Chemie« erschien, um eine erste Darstellung des neuen Theorien- und Methodengebäudes der Chemie in deutscher Sprache. Im ersten Teil werden Bildung und Zerlegung der »luftförmigen Flüssigkeiten«, die Verbrennung und die Bildung der Säuren sowie die Grundstoffe des Wassers erläutert. Der zweite Teil beschreibt die Eigenschaften der einzelnen Verbindungen, Vorkommen, Oxidationsgrad und Herstellungsweise. Im dritten Teil findet man Angaben zu Methoden und Versuchsaufbauten (15).

Die neue chemische Theorie ermöglichte auch eine Modernisierung der pharmazeutisch-chemischen Nomenklatur. Anstelle der bis dahin üblichen Trivialnamen wurden nun die exakten chemischen Bezeichnungen nach den Ionen verwendet. Der schrittweise Übergang zu dieser Terminologie ist von Hermbstaedt in seinem »System der antiphlogistischen Chemie« eingeleitet worden und fand dann in der Pharmacopoea Borussica von 1799, zu deren Verfassern er neben Klaproth und Rose zählte, erstmalig Anwendung (13).

 

Große Verdienste erwarb sich Hermb-staedt um die Pflanzenanalyse. Zwischen 1795 und 1799 erschienen von ihm zunächst unter dem Titel »Kurze Anleitung zur chemischen Zergliederung der Vegetabilien« vier Aufsätze im »Berlinischen Jahrbuch für die Pharmacie« und 1807 die überarbeitete Fassung als Buch. Hermbstaedt erläutert darin die Methoden der Pflanzenanalyse und klassifiziert die Pflanzenstoffe in Gummistoff, Schleimstoff, Zuckerstoff, färbende und betäubende Stoffe. Nach seinen Vorstellungen sollten diese Substanzen, sofern sie in einer Pflanze vorhanden waren, stets gleich sein. Er wandte sich gegen die verbreitete Auffassung, dass nur Gesamtdrogen wirksam seien, forderte, die »bildenden Principien« der Pflanzen zu erforschen (16) und regte so auch Friedrich Wilhelm Sertürner (1783 bis 1841) zu seiner Morphinentdeckung an. Allerdings gelang es Hermbstaedt noch nicht, Inhaltsstoffe rein zu isolieren. Er beschäftigte sich auch mit der »Zergliederung der Animalia« und legte 1800 den »Versuch einer Anleitung« vor, der jedoch weitgehend unbeachtet blieb.

 

Der 1792 zu Druck gekommene »Katechismus der Apothekerkunst« war ein erstes Lehrbuch für Pharmazeuten. Als überarbeitete Fassung erschien 1793 der »Grundriß der theoretischen und experimentellen Chemie« (13). Immer wieder setzte sich Hermbstaedt auch für eine Verbesserung der Arzneimittelherstellung ein. So warnte er 1787 vor der Benutzung von Kupferkesseln bei der Herstellung von Extrakten, da er aus einem Queckenextrakt reines Kupfer abscheiden konnte, und vor dem Einsatz von Instrumenten aus Stahl, die mit Arsenik gehärtet waren (13).

 

1818/1819 erschien seine deutsche Übersetzung der »Allgemeinen Toxikologie oder Giftkunde« von Mattheo-José Bonaventura Orfila (1787 bis 1853). Besonders intensiv widmete sich Hermbstaedt chemisch-technologischen Verfahren. Er verfasste 19 Lehrbücher, die sich einzelnen Gewerben wie der Ledergerberei, der Bleich- und Färbekunst, der Bierbrauerei, der Essig-, Likör- und Zuckerherstellung, der Destillierkunst und sogar der Butterherstellung widmeten. Sein »Handbuch der allgemeinen Fabrikenkunde« von 1807 sowie der »Grundriß der Technologie« und das »Compendium der Technologie« von 1814 beziehungsweise 1831 waren wichtige Nachschlagewerke (13).

 

Hermbstaedt zählte zu denjenigen Apothekern, deren Interessen weit über die Pharmazie hinausreichten und die im Sinne des Utilitarismus dafür eintraten, dass Apotheker ihre Kenntnisse und Fertigkeiten zum Nutzen der Bevölkerung einsetzten. /

Quellen und Literatur

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Friedrich, Ch. u. Schümann, Ch., Der Apotheker Sigismund Friedrich Hermbstaedt (1760–1833). Teil 1: Ein Beitrag zu seiner Biographie, in: Pharmazeutische Zeitung Wissenschaft 135 (1990), 259–266.

Schümann, Ch., Zum Leben und Werk des Apothekers und Hochschullehrers Sigismund Friedrich Hermbstaedt (1760–1833), Diplomarbeit Greifswald 1990.

Adlung, A., Geschichte der Erfurter Apotheken, in: Pharmazeutische Zeitung 73 (1928), 39–41, 51–55.

Klosa, A., Johann Christian Wiegleb (1732–1800). Eine Ergobiographie der Aufklärung, Stuttgart 2009 (Quellen und Studien zur Geschichte der Pharmazie, 88).

Krafft, F., Treffpunkt Langensalza. Die Zöglinge am Chemischen Privatinstitut Johann Christian Wieglebs, der ersten Stätte einer wissenschaftlichen Ausbildung von Apothekern. In: Geschichte der Pharmazie 55 (2003), 55–66, hier S. 63.

Staatsarchiv Hamburg, Kämmerei I, Nr. 580, 173r. und 176r.

Archiv der Leopoldina, Matrikelnummer 869, vom 16.9.1786.

Lehmann, H., Das Collegium medico-chirurgicum in Berlin als Lehrstätte der Botanik und der Pharmazie, Dissertation 1936, S. 61–65.

Jüttner, G., Wegbereiter der akademischen Apotheker-Ausbildung: Das Collegium medico-chirurgicum (1724–1809) und die Hof-apotheker des Berliner Stadtschlosses, in: Dilg, P., Pharmazie in Berlin. Historische und aktuelle Aspekte, Berlin 2003 (Stätten pharmazeutischer Praxis, Lehre und Forschung, 2). S. 9–23.

Mieck, I., S. F. Hermbstaedt als Technologe, in: Technikgeschichte 32 (1965), 325–382.

Hoffmann, A. W., Chemische Erinnerungen aus der Berliner Vergangenheit. Zwei akademische Vorträge, Berlin 1918.

Hermbstaedt, S. F., Bibliothek der neuesten physikalisch-chemischen, metallurgischen und pharmazeutischen Literatur, 2 (1789), S. 277.

Friedrich, Ch. u. Schümann, Ch., Der Apotheker Sigismund Friedrich Hermbstaedt (1760–1833). Teil 2: Das wissenschaftliche Werk, in: Pharmazeutische Zeitung Wissenschaft 136 (1991), 41–48.

Vopel, H., Die Auseinandersetzung mit dem chemischen System Lavoisiers in Deutschland am Ende des 18. Jahrhunderts, Dissertation Leipzig 1972.

Hermbstaedt, S. F. (Übersetzer), Lavoisier, A. L., System der antiphlogistischen Chemie, Berlin 2. Bde. 1792.

Hermbstaedt, S. F., Anleitung zur Zergliederung der Vegetabilien nach physisch-chemischen Grundsätzen, Berlin 1807, S. 11.

 

Anschrift des Verfassers

Professor Dr. Christoph Friedrich

Institut für Geschichte der Pharmazie

Roter Graben 10

35032 Marburg

E-Mail: ch.friedrich(at)staff.uni-marburg.de

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