| Ev Tebroke |
| 03.06.2026 13:05 Uhr |
Die ABDA schlägt zudem das Angebot neuer Leistungen in der Routineversorgung (Beispiele) vor, wie etwa: kontinuierliche Pflege des elektronischen Medikationsplans inklusive definierter AMTS-Checks; Verbesserung der Therapietreue bei Dauertherapien; standardisierte Therapiebegleitung bei stabilen chronischen Erkrankungen; Begleitung in besonderen Lebensphasen (etwa Wechseljahre).
Grundsätzlich ist es der ABDA wichtig, dass die stärkere Einbindung der Apotheken in die Primärversorgung in einem guten Zusammenspiel mit der Ärzteschaft erfolgt. Es gehe darum, sich gemeinsam mit den Ärzten in die neuen Rollen bei der Primärversorgung einzufinden, unterstrich Preis.
Laut ABDA-Präsident soll es noch vor der Sommerpause einen ersten Entwurf zu einem Primärversorgungsgesetz geben. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hatte sich in der Vergangenheit stets zu einer stärkeren Rolle der Apotheken in diesem Bereich bekannt. Apotheken sollten »Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger in Gesundheitsfragen sein, angefangen beim Impfen sowie für Beratung bei Nikotinentwöhnung oder bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen«.